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08.06.1990 - 

Anders als viele Marktbeobachter

Alliant sieht Chancen für Minisuper im Kommerzbereich

MÜNCHEN (see) - Minisuper-Computer können in kommerzielle Anwendungsbereiche hineinwachsen, glaubt Allen K. Brain, seit zwei Monaten President European Operations der Alliant Computer Systems Corp. Steigenden Bedarf sieht er beispielsweise in der pharmazeutischen Industrie, der Chemie und im Automobilbau.

Daß sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Anbieter auf diesem Markt drastisch verringert hat, führte Brain im Gespräch mit der COMPUTERWOCHE auf zwei Gründe zurück: Einerseits hätten die Minisuper aufgrund technologischer Beschränkungen noch nicht annähernd die Leistungen ihrer großen Brüder, der klassischen Numbercruncher, bringen können. Andererseits sei die gebotene Leistung im Vergleich zu der nicht-paralleler Rechnerarchitekturen noch zu teuer gewesen.

Eine Reihe von Anbietern ist so gänzlich verschwunden oder schaffte es nicht mehr allein. Beispiele sind American Supercomputer, Scientific Computing Systems, Vitesse und Celerity. Beobachter erwarten eine weitere Bereinigung des Marktes, zumal weit weniger Anwendungsbereiche und damit auch ein geringerer Bedarf erkennbar seien, als von den Herstellern noch weitgehend angenommen.

Unterdessen zeigt sich Alliant mit dem Geschäftsverlauf im ersten Quartal 1990 zufrieden: Gegenüber dem ersten Quartal 1989 sei der Umsatz um 30 Prozent auf über 20 Millionen Dollar gestiegen. Der Gewinn, im Vergleichszeitraum mit 100 000 Dollar marginal, erreichte im ersten Quartal 1990 eine Million Dollar.

Von dem im Januar vorgestellten neuen FX/2800-Rechner, ausgestattet mit 28 parallelen Intel-i860-Prozessoren, wurden nach Unternehmensangaben weltweit bisher sechs Stück installiert.