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21.03.1997 - 

Kommentar

Alltägliche Abenteuer

Für CW-Leser birgt die Meldung "Hinz & Kunz GmbH setzt künftig auf R/3" wohl genauso viel Faszinationspotential wie die Nachricht "Hund beißt Mann" für die Zielgruppe der Boulevard-Blätter. Unternehmen, die sich für den Einsatz der SAP-Software entscheiden, sind derzeit an jeder Straßenecke zu finden.

Trotzdem bedeutet jede R/3-Einführung für die betreffende Firma ein Abenteuer. Zwar bezeichnen Unternehmensberater "Instant-SAP" mittlerweile als ein erreichbares Ziel, und IT-Manager schieben mit dem Postulat "soviel Standard wie möglich" den meisten Benutzerforderungen einen Riegel vor. Doch Anwendungspakete, die in Betrieben unterschiedlichsten Zuschnitts laufen sollen, werden de facto immer Anpassungsaufwand erfordern - vor allem dann, wenn sich der Kunde nicht auf die Brot- und Butter-Applikationen beschränkt, sondern die SAP-Software auch in den wettbewerbsentscheidenden Bereichen einsetzen will.

Da die R/3-Pakete ihren Benutzern also mehr oder weniger zwangsläufig eine Reihe von Beschränkungen auferlegen, entwickelt sich rings um das erfolgreichste deutsche Softwareprodukt ein Markt von Third-Party-Tools. Auf dieser und der folgenden Seite stellen wir zwei Unternehmen vor, die mit Hilfe solcher Werkzeuge dafür gesorgt haben, daß das Massenprodukt R/3 ihre speziellen Bedürfnisse abdeckt. Und darin liegt dann doch ein gewisser Neuigkeitswert.