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28.01.2014 - 

Linux- und Open-Source-Rückblick für Kalenderwoche 4

Alpha 2 diverser Ubuntu-Abkömmlinge 14.04

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Die Entwickler von Xubuntu, Kubuntu, Edubuntu und Ubuntu GNOME haben zweite Alpha-Versionen der langzeitunterstützten Versionen 14.04 ausgegeben.

Die COMPUTERWOCHE zeigt die wichtigsten Informationen zu Linux und Open-Source in Kalenderwoche 4. Collax V-Bien ist eine hochverfügbare Infrastruktur zum erschwinglichen Preis.

Linus Torvalds hat Linux-Kernel 3.13 abgesegnet.

Ubuntu-Derivate 14.04 Alpha 2

Bekanntlich gibt es für Ubuntu selbst keine Alpha-Versionen mehr. Sie können sich allerdings ein Daily Build herunterladen. Für Ubuntus Abkömmlinge gilt das nicht. Denen steht es frei, Test-Versionen auszugeben. Unter anderem haben die Entwickler von Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu und Ubuntu GNOME getan.

Kubuntu 14.04 LTS Alpha 2 bringt KDE 4.12.1 mit sich. Ebenso liefern die Entwickler Mozilla Firefox 25 aus. Plugins in Gwenview lassen sich ab sofort direkt aus der Anwendung installieren.

Ubuntu GNOME setzt auf GNOME 3.10. Auch die GNOME CLassic Session ist vorhanden. Damit lehnt sich der Desktop an eine klassische Oberfläche an. Als Kernel setzt man auf 3.12.

Sie finden die offiziellen Ankündigungen hier: Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu GNOME, Edubuntu. Es handelt sich um Test-Versionen, die sich nicht für den Einsatz in produktiven Umgebungen eigenen.

Collax V-Bien für bis zu 30 Anwender

Hochverfügbare und virtuelle Infrastrukturen sind in der Regel teuer und außerhalb der Reichweite für kleine Unternehmen. Diese möchte Collax mit V-Bien nun ändern.

Collax V-Bien richtet sich speziell an kleine Firmen und bietet die Hochverfügbarkeits-Lösung als Appliance an. Das Paket kommt mit allem, was dazugehört: Backup und Desaster-Recovery, Virtualisierung, integriertes HA-Storage-System, Cluster-Management und so weiter.

Das Angebot besteht aus Appliance (Hardware und Software) und es gibt zwei Nodes. Der Preis beträgt 7450 Euro zuzüglich MwSt. Mit dieser Summe erwerben Sie auch gleich Support und drei Jahre Vor-Ort-Service.

Linux-Kernel 3.13

Linux-Vater Linus Torvalds hat einen weiteren kernel als stabil deklariert. Die Ausgabe-Nummer beträgt 3.13. Nennenswert sind unter anderem nftables, das die Nachfolge von iptables darstellt. Das Design von nftables ist eine einfach pseudo-virtuelle Maschine. Ein Userspace-Utility interpretiert das Regelwerk des Anwenders und übergibt es dann dem Kernel.

Weiterhin gibt es eine skalierbare Block-Schicht für hoch performantes SSD Storage. Weiterhin ist das Power-Management für Radeon-Karten per Standard aktiviert. Somit ist ein automatisches Umschalten von GPUs ohne weitere manuelle Eingriffe möglich. Das gilt natürlich für Notebooks, die Dual-GPUs beinhalten.

Kenrel 3.13 kann außerdem mit Intels MIC-Architektur (Many Integrated Core) umgehen. Ebenso wurde die Performance beim Read-Only-Dateisystem Squashfs und bei NUMA-Systemen (Non-Uniform Memory Access)verbessert.

Mithilfe des neuen Power-Capping-Framwork können Sie Limits beim Energieverbrauch setzen. Voraussetzung ist natürlich, dass Geräte dies auch unterstützen. Das Feature wurde um Intels RAPL-Mechanismus (Running Average Power Limit) gebaut. Dieser befindet sich in den neuesten Intel-Prozessoren. Sandy Bridge und neuer können damit umgehen.

Wie immer gibt es Updates für Architekturen und Treiber. Sie finden ausführliche Informationen in englischer Sprache über Linux-Kernel 3.13 bei kernelnewbies.org.

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