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06.07.2001 - 

Anwender haben Zweifel an der Portierungsstrategie

Alpha und Ende

Compaq wird die von Digital Equipment Corp. (DEC) geerbte Alpha-Technologie Ende 2003 endgültig aufgeben und ab 2004 in allen seinen Systemen nur noch Intel-Prozessoren einsetzen. Die im Februar 1992 von DEC erstmals präsentierten Risc-Prozessoren werden nach der für 2003 versprochenen Markteinführung der EV7-Generation nicht mehr weiterentwickelt. Experten und Anwender verharren derweil in gespannter Ruhe.

Jonathan Eunice, Chefanalyst von Illuminata, kommentierte den Compaq-Intel-Deal etwas ironisch. Irgendwie erinnere ihn das Abkommen zwischen den beiden Industrieschwergewichten an die Sciencefiction-Kultserie "Star Trek". Er könne förmlich hören, wie die finsteren Intel-Borgs der Compaq-"Enterprise"-Zentrale und deren Captain Michael "Picard" Capellas ihre Aufwartung machten: "Wir sind Intel. Legen Sie Ihre Deckung ab und übergeben Sie kampflos alle Chips. Wir werden Ihre biologische und technologische Andersartigkeit an unsere angleichen. Ihre Kultur wird sich an unsere anpassen, um uns zu dienen. Widerstand ist zwecklos!"

Bevor Compaq komplett assimiliert ist, wird es allerdings noch einiges zu tun haben. Es gilt, nicht nur das Betriebssystem Nonstop Kernel (NSK) seiner fehlertoleranten, ausfallsicheren und Mips-Risc-basierten "Himalaya"-Hochleistungsmaschinen "weich" auf Intels 64-Bit-Prozessorplattform zu portieren. Vielmehr müssen auch die auf Alpha-Maschinen laufenden Betriebssysteme Open VMS und Tru-64-Unix auf Intels "IA-64"-Prozessorarchitektur übergesetzt werden. Den unabhängigen Softwarehäusern (Independent Software Vendors = ISVs) muss Compaq darüber hinaus schmackhaft machen, dass es sich ab sofort wieder lohnt, in die Tru-64-Unix- und Open-VMS-Welt zu investieren.

Aber keiner in der Branche scheint sonderlich aufgeregt darüber, dass spätestens 2004 mit den Alpha-Prozessoren eine der wenigen noch verbliebenen Konkurrenztechnologien zu Intel verschwindet beziehungsweise im Angebot des Marktführers aufgeht - was insofern ironisch ist, da noch im Juni 1997 DEC gegen Intel zu klagen gedachte, weil der Chiphersteller widerrechtlich in seinen Pentium-II- und Pentium-Pro-CPUs patentrechtlich geschützte Technologien der Alpha-Prozessoren eingebaut habe. Allerdings dürften diese Beobachter vor allem auf die Leistungsfähigkeit der von DEC entwickelten Risc-CPU rekurrieren.

Schnelligkeit ist nicht alleine TrumpfSchnelligkeit ist aber nicht das einzige Kriterium für die Überlebensfähigkeit eines Chips: Mindestens so wichtig sind die Kosten, die pro Rechner anfallen. Die aber hätten nur durch hohe Stückzahlen gesenkt werden können, welche sich wiederum nur hätten erzielen lassen, wenn auch die ISVs dieser Welt Alpha unterstützt hätten, wie dies etwa bei Sparc der Fall war. Tom Yeates, Business Development Director High Performance Servers Europe, Middle East and Africa (Emea) bei Compaq, sagt, dass insgesamt weltweit rund 800000 Alpha-Systeme installiert sind. Davon laufen jeweils die Hälfte unter Tru-64-Unix oder Open VMS.

Der Alpha-Chip habe, so Analyst Jonathan Eunice, immer vom Anspruch seiner virtuosen Technik und seiner Schnelligkeit gelebt - ständig aber auch unter dem enormen Druck, über diese Vorzüge seine Existenzberechtigung gegenüber der Konkurrenz und insbesondere der reichen Technologieschmiede Intel beweisen zu müssen.

Diesbezüglich aber ging den von Compaq nolens volens bezahlten Chipexperten anscheinend zuletzt die Luft aus, glaubt man Eunice. Das Alpha-Prozessor-Team habe die Potenziale der EV8-Technologie sorgfältig analysiert. Dies wäre der Alpha-Prozessor gewesen, der auf die nunmehr letzte Chipgeneration EV7 aus dem Hause Compaq gefolgt wäre. Die Prüfung habe ergeben, dass EV8 gegenüber den künftigen Itanium-Generationen nur noch einen bescheidenen Leistungsvorsprung würde reklamieren können. Ähnlich argumentierte Terry Shannon, der DEC jahrelang publizistisch begleitete, in seinem Newsletter "Shannon knows Compaq". Gegen den Prozessormonopolisten Intel nur marginale Leistungsvorsprünge vorweisen zu können, kommt aber - so Eunice - einem Todesurteil gleich.

Was sagen die Compaq-Kunden?Sowohl Gartner-Analyst Adrian O#Connell als auch Meta-Group-Analyst Philipp Dawson und Illuminata-Mann Eunice sind sich einig, dass Compaq aus wirtschaftlichen Gründen zur Abkehr von Alpha und Hinwendung auf die Intel-Plattform gezwungen ist. Sie glauben auch, dass die Portierungslast im angegebenen Zeitrahmen zu bewältigen ist. O#Connell spricht für seine Kollegen, wenn er sagt, Compaq könne es sich gar nicht leisten, eines der Betriebssysteme Tru-64-Unix, Open VMS und NSK mittelfristig zu opfern: "Zwischen diesen Systemen gibt es klare Differenzierungen bezüglich der Aufgaben- und Marktsegmente, die sie bedienen." Jedes verfüge über herausragende Leistungsmerkmale, deretwegen Compaq dessen Anwender nicht im Regen stehen lassen könne.

In ersten Reaktionen hätten sich einige Anwender "entsetzt" geäußert, dass Compaq die Alpha-Architektur aufgibt und komplett auf Intel-Prozessoren umstellen wird, sagte Jürgen Beumelburg, Vorstand der Digital- und jetzt Compaq-Anwendervereinigung Decus. Mittlerweile weiche die ursprüngliche Katastrophenstimmung aber einer nüchterneren Betrachtung. A la longue hätte der Alpha- gegen den Intel-Chip ohnehin keine Chance gehabt, erklärten einige Anwender dem Decus-Vorstand. Ein Open-VMS-Anwender habe sich positiv über die Entscheidung geäußert, die Dominanz von Intel als Prozessorlieferant wegen der dann zu erwartenden geringeren Konkurrenz aber schlicht als "Katastrophe" bezeichnet, zitierte Beumelburg.

Der IT-Abteilungsleiter eines großen norddeutschen Produktionsbetriebs, der seine zentrale Anwendung für die Fertigungssteuerung auf einem Alpha-basierten Cluster unter Open VMS betreibt, wurde da schon deutlicher: "Wir sehen Compaq zunehmend als weniger verlässlichen Lieferanten für Großsysteme an." Mittelfristig werde man deshalb die zentralen Anwendungen auf andere Systeme migrieren. Konkrete Pläne gebe es zwar noch nicht. Wahrscheinlich werde man aber den IT-Lieferanten, und damit Compaq, wechseln.

Die versprochene Portierung von Open VMS auf die Intel-Itanium-Plattform bis zum Jahr 2003 kommentierte der Anwender unverblümt: "Das glaube ich nicht." Sicher werde dieses Vorhaben in Angriff genommen, es sei aber noch umständlicher und kostspieliger als seinerzeit die Portierung des VMS-Betriebssystems für die proprietären VAX-Maschinen auf die Alpha-Prozessor-Technologie. "Mittelfristig bedeutet Compaqs Architekturwechsel den Tod von Open VMS."

Tru-64-Unix läuft schon auf ItaniumAuch die Zukunft von Tru-64-Unix sei unsicher, sagt der Mann von der Waterkant: "Ich habe zu meinem Bedauern in den vergangenen Jahren nie erlebt, dass sich Compaq erkennbar zu Tru-64-Unix verpflichtet hätte. Ich sehe wenig Investitionen, weder in das Marketing noch in das Produkt." Und weiter: "Tru-64-Unix bleibt bestenfalls ein ungeliebtes Kind, das sich in einer Nische bewegt und letztlich mehr Geld kostet, als es einbringt." Hier allerdings scheiden sich die Geister. Gartner-Analyst O#Connell sagte, zwar belege Tru-64-Unix am Markt weit hinter Suns Solaris, IBMs AIX sowie HPs HP-UX lediglich den vierten Platz. Compaq müsse sicher auch mehr Engagement zeigen, um die Unterstützung der Softwarehäuser wieder zu gewinnen: "Aber Compaq hat insbesondere mit Tru-64-Unix im vergangenen Jahr ziemlich viele Fortschritte gemacht." Compaqs für Presales Consulting zuständiges Direktionsmitglied Rupert Holzbauer bestätigte gegenüber der CW, dass man Tru-64-Unix heute bereits auf der 64-Bit-Plattform von Intel laufen lasse. Allerdings noch nicht offiziell.

Man sollte, so O#Connell, auch nicht zu viel in die Linux-Ankündigungen von Compaq hineininterpretieren und hierin versteckte Hinweise auf eine Gefährdung von Tru-64-Unix sehen. Zum einen adressiere das ehemalige DEC-OSF/1 ein bestimmtes Marktsegment, insbesondere das der Telecom-Unternehmen. Da entfalte es seine Stärken. Andererseits könne Compaq jetzt, da das Unternehmen aus dem Chipgeschäft aussteige, sich ganz auf seine Betriebssysteme konzentrieren, und da "wird man von Tru-64-Unix in Zukunft eher mehr sehen als weniger".

"Eines der besten Unix-Systeme"Bei der Gartner-Konkurrenz Meta Group beurteilt man die Dinge ähnlich. Dawson, der Metas Sicht auf die aktuellen Entwicklungen bei Compaq federführend formuliert, sagte: "In technologischer Hinsicht ist Tru-64 eines der besten Unix-Systeme überhaupt. Zudem unterstützt es geclusterte Dateisysteme. Überdies sind die NT-Integrations-Optionen von Tru-64-Unix sehr gut." Compaq weise, so Dawson, bezüglich Tru-64-Unix also ein sehr glaubwürdiges Angebot vor. Zu dem größeren Verbreitungsgrad der Unix-Derivate von Sun, IBM und HP äußerte der Meta-Group-Mann: "Die installierte Basis von Tru-64 mag nicht so groß sein, aber wie viele Installationen braucht es, um als Plattform für das Datenbankgeschäft glaubwürdig und wichtig zu sein?"

Doch es gibt weitere skeptische Stimmen unter den Anwendern: Compaq muss fürchten, dass ihm ein Teil etwa seiner Open-VMS-Klientel mit dem bevorstehenden Wechsel auf Intel die Gefolgschaft verweigern wird. Zu oft sahen sie sich in der Vergangenheit getäuscht, wenn der Hersteller die Zukunft von Alpha zu rosig malte.

Norbert Wiehl etwa vom Institut für Kernchemie der Universität Mainz zählt einige der nicht eingehaltenen Versprechen von Compaq - und zuvor von DEC - auf: Hierzu gehört die Entscheidung, NT für Alpha nicht mehr zu unterstützen. Auch habe DEC diverse Verbesserungen wie die Unterstützung von ISVs in Aussicht gestellt. Den Tandem-Kunden versprach Compaq, das NSK-Betriebssystem auf Alpha zu portieren, was bis heute nicht geschehen sei und sich nun natürlich ohnehin erledigt habe. Wegen solcher nicht realisierter Zusicherungen "haben wir das Vertrauen in die weitere Entwicklung von Alpha verloren". Wiehl ernüchtert: "Ich glaube nicht, dass Compaq Open VMS auf Intels IA-64-Architektur portieren wird." Selbst wenn der Hersteller das heute wirklich wolle, werde die jetzige Entscheidung gegen Alpha viele ehemalige Digital-Kunden abschrecken. Logische Folge: Sie orientieren sich künftig an einem anderen Hersteller.

Der Aufwand einer Portierung von Open VMS auf die Intel-Itanium-Plattform sei, so der Mann von der Universität Mainz, noch gar nicht abzusehen. Compaq werde genau registrieren, wie viele Open-VMS-Kunden Ende 2003 überhaupt noch an Bord sind: "Dann entscheidet das Unternehmen, ob eine Open-VMS-Portierung sich noch lohnt."

Wiehl führt an, nur das Betriebssystem zu portieren reiche schließlich nicht aus. Vielmehr müssten auch die Applikationen zur Verfügung stehen. Diesbezüglich kann sich Compaq nur auf das Engagement der ISVs verlassen. Und genau da habe man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Nach dem Wechsel von VAX auf Alpha "gab es etliche Anwendungen für Open VMS einfach nicht mehr". "Bleibt die Frage, wie viele ISVs bereit sind, ihre Anwendungen auf Open VMS für Itanium zu bringen", sagt Wiehl.

Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main ist andererseits einer der größten Open-VMS-Anwender in Europa - und deren IT-Verantwortlicher Gert Köbschall "ernsthaft begeistert vom Wechsel auf Intels Prozessorplattform". In der Vergangenheit habe es bekanntlich ständig Diskussionen über die Zukunftssicherheit von Open VMS oder von Tru-64-Unix gegeben, weil der Alpha-Chip am Markt nicht so angenommen wurde wie erhofft. "Mit der Portierung dieser Betriebssysteme auf den Standardprozessor Itanium sieht das ganz anders aus."

Prinzipiell sei für einen Anwender wie die Deutsche Börse die zugrunde liegende Hardwareplattform nicht so wichtig. Sei das Betriebssystem Sourcecode-kompatibel, werde man mit den selbst entwickelten Börsenanwendungen beim Wechsel auf Intel keine Probleme haben. Compaq habe ihm versprochen, dass es C-, Fortran-, Cobol- und Pascal-Compiler für die Transition auf Itanium zur Verfügung stellen werde. Wichtig, fuhr Köbschall fort, sei zudem Compaqs Zusicherung, dass Itanium- und Alpha-Server künftig in einem Cluster laufen können.

Bezüglich der versprochenen Betriebssystem-Portierung aber setzt Köbschall Fragezeichen: "Dieser Punkt stimmt mich noch etwas nachdenklich." Die Stolpersteine, die nach der Portierung von VAX auf Alpha bei der Anwendungsentwicklung im Wege lagen, müssten heute weggeräumt werden. "Es muss möglich sein, den Sourcecode zu rekompilieren, um dann sofort das neue Anwendungsprogramm laufen lassen zu können." Wenn Compaq das schaffe, sei alles okay.

Köbschall kann sich nicht vorstellen, dass Compaq es ernsthaft am Engagement für die Portierung von Open VMS, Tru-64-Unix sowie Himalaya-NSK mangeln lassen könnte. "Das sind Betriebssysteme, die von ihrer Leistung her und ihren Cluster- und Locking-Konzepten in einer anderen Liga spielen als etwa Windows."

Unendliche Geschichte: Little vs. Big EndianBesonders gilt diese Aussage für das fehlertolerante Betriebssystem NSK auf den Himalaya-Maschinen. Dieses läuft zwar auf den 64-Bit-Mips-Prozessoren "R10000" und "R12000". Selbst ist es aber noch in 32-Bit-Technologie entwickelt, muss somit beim Wechsel auf Itanium erst noch auf 64 Bit umgeschrieben werden. Außerdem lesen Mips-Prozessoren Daten nach dem Big-Endian-Adressierungsmodus ein und nicht wie Alpha- und Intel-Chips nach dem Little-Endian-Verfahren. Entsprechend ausgelegt sind natürlich auch die Anwendungen. Der Portierungsaufwand von Mips-NSK-Applikationen (Big Endian) auf Intel (Little Endian) dürfte dementsprechend groß sein.

NSK besitzt Leistungsmerkmale, deretwegen Compaq es sich allerdings nicht leisten könnte, bei der Portierung säumig zu werden. Insbesondere der Lockstep-Mechanismus des Betriebssystems für die Himalaya-Maschinen ist für Anwender, die ohne Fehlertoleranz nicht leben können, unverzichtbar - und auf keinem anderen Betriebssystem zu haben. Lockstep garantiert, dass jeder Prozess auf einem Himalaya-System doppelt - also synchron auf zwei Prozessoren - ausgeführt wird. Stürzt eine CPU ab, läuft ein identischer Prozess auf einer zweiten weiter.

Wie sehr die Compaq-Anwender auf ihren Hardwarehersteller angewiesen sind, zeigt auch die Aussage von Helge Krüger, dem Geschäftsführer der Essnet Deutschland GmbH, die für bundesweit sieben Lotto-Gesellschaften die Software "Elos" entwickelt hat. Zu Elos gehört auch ein Online-Transaktionssystem für die Lotterieverwaltung unter Open VMS. Laut Krüger laufen alle Lotteriesysteme in Deutschland und zum großen Teil auch weltweit auf VAX-Clustern unter Open VMS, weil dieses Betriebssystem hohe Verfügbarkeit und die Fähigkeit zur Echtzeitverarbeitung verbinde und in der Lage sei, mehrere hundert Transaktionen gleichzeitig zu verarbeiten.

Krüger glaubt, dass Compaq seine Ankündigung, Open VMS auf die Itanium-Architektur zu portieren, wahr machen wird: "Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass das nicht geschehen wird." Viele Optionen hätte Krüger im Übrigen auch nicht: Eine Portierung von Elos auf eine andere Plattform bis Ende 2003 wäre kaum realistisch, vor allem nicht für die Kunden von Essnet.

In gewisser Weise ist also nicht nur für Captain Capellas jeder Widerstand zwecklos, sondern auch für die Compaq-Kunden.

Jan-Bernd Meyer, jbmeyer@computerwoche.de

Zusätzliche Recherche: Wolfgang Herrmann,wherrmann@computerwoche.de

Zeitplan- 25. Juni 2001: Compaq kündigt an, komplett auf Intel-Prozessoren umzusteigen.

- Drittes Quartal 2001: Compaq will erste "Proliant"-Server mit dem "Itanium"-Prozessor auf den Markt bringen.

- 2003 sollen die EV7-Alpha-Generation marktreif und damit ausgestattete "Alphaserver" verfügbar sein.

- Ebenfalls 2003 will Compaq unabhängigen Softwarehäusern (ISVs) eine Hardwareplattform auf Intels Itanium-Plattform samt Entwicklungsumgebung für die Betriebssysteme Tru-64-Unix sowie Open VMS zur Verfügung stellen.

- 2004 sollen dann Himalaya-Server mit dem Itanium-Prozessor unter dem Betriebssystem Nonstop Kernel erhältlich sein.