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14.01.1983

Als Norm ist jetzt die umfassende Version der Programmiersprache Pearl (Full Pearl) vom Normenausschuß Informationsverarbeitung herausgegeben worden. Die DIN trägt die Nummer 66253 Teil 2. Der Pearl-Arbeitskreis aus Stuttgart hat den Normenentwurf übera

Als Norm ist jetzt die umfassende Version der Programmiersprache Pearl (Full Pearl) vom Normenausschuß Informationsverarbeitung herausgegeben worden. Die DIN trägt die Nummer 66253 Teil 2. Der Pearl-Arbeitskreis aus Stuttgart hat den Normenentwurf überarbeitet und eine neue Art der Abfassung des Textes auf 200 Seiten mit formalen Mitteln, die vom Rechner nachvollziehbar und überprüfbar sind, gewählt. Diese Mittel waren nach Auskunft des Pearl-Vereins attributierte Grammatiken und Darstellungen der dynamischen Semantik mit Hilfe von Petri-Netzen.

Einen Katalog über verfügbare Schulsoftware wollen der Ernst Klett Verlag und Apple Computer im Sommer 1983 herausgeben. Grundlage für dieses Vorhaben war eine Umfrage des Klett Verlages an 8000 Schulen im Bundesgebiet über den Einsatz von Datenverarbeitungsgeräten im schulischen Bereich. Dabei ergab sich ein hoher Einsatzgrad von Mikrocomputern. Der nun geplante Katalog beinhaltet Kurzbeschreibungen von kommerziellen und nichtkommerziellen Programmen für den Schuleinsatz. Das Nachschlagewerk soll kostenlos an 8000 Schulen verschickt und durch Folgebände periodisch aktualisiert werden.

Eine Checkliste für Softwarelizenzverträge hat die "Plan Mit" GmbH aus Maintal zusammengestellt. Lizenzverträge können auf Inhalt und Vollständigkeit geprüft, aber auch eigene Verträge entworfen oder ergänzt werden. Der Preis für dieses Werk liegt bei 125 Mark.

Das amerikanische Echtzeit-Betriebssystem MTOS der IPI bietet die SCS Scientific Control Systems GmbH aus Hamburg jetzt in Deutschland an. Das Multi-Tasking Operating System gehört zu einer Familie, die ihren Einsatz auf der Basis der gängigen 8-Bit- und 16-Bit-Mikroprozessoren in Single- und Multiprozessorsystemen findet. MTOS deckt nach Angaben aus Hamburg den Bereich von den Standard-Realzeit-Betriebssystemen bis hin zu Kompakt-Betriebssystemen in Singleboard-Computern ab. Als Einsatzbereiche gelten M6800, M6809, i8080/85, Z80, i8086/88 und MC 68000 Single-und Multiprozessorsysteme. Interface zu höheren Programmiersprachen sind vorgesehen. Die Größe des Nukleus variiert zwischen drei und elf Kilobyte. In der Quellprogrammversion hegen die Preise zwischen 12 000 und 32 000 Mark, in der Objektversion zwischen 900 und 2500 Mark. Lizenzverträge zum Einsatz in Anwenderprodukten können abgeschlossen werden.

Bis zu 1000 Kostenstellen mit ihren Mitarbeitern verarbeitet das Lohn-und Gehaltspaket "Paypak" der Atlantic Software Limited aus Nottingham in England. Die Möglichkeiten des Einsatzes dieser Software reichen nach Angaben des Unternehmens bis hin zum optionalen Ausdruck von Schecks. Aktuelle statistische Auswertungen für jeden Mitarbeiter seien in dem Programm vorgesehen. Die Software lauft auf Hardware von Zilog, Onyx, Plexus, Bleasdale, DEC, Wicat und Perkin Elmer.

Die Übertragung beliebiger Daten zwischen zwei CP/M-Standardsystemen ermöglicht das Programm CIP (Computer Interchange Program) der Berliner Software-Palette GmbH. Ausgangspunkt der Entwicklung war nach Angaben aus Berlin die Schwierigkeit mit dem PIP-Kommando problemlos Daten übertragen zu können. Auch der Einsatz von Übertragungsprotokollen erschien den Entwicklungsingenieuren zu aufwendig. Das nun vorgestellte Programm wurde in 8080-Assembler geschrieben. Es wird als HEX-Listing ausgeliefert. Der Preis des Pogrammes betragt inklusive des Installationshandbuches knapp 350 Mark.

Den Kongreß "Unix '83" veranstaltet das Control Data Institut (CDI) aus Frankfurt vom 9. bis 11. März in Zusammenarbeit mit der Danet GmbH aus Darmstadt. Für diese Veranstaltung, die nach Angaben der CDI erstmalig in Deutschland stattfindet konnten Referenten aus den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Deutschland gewonnen werden. Veranstaltungsort für den Kongreß, auf dem sowohl Aber den Stand der Theorie als auch der Praxis diskutiert werden soll, ist Frankfurt.

Die Culliane Database Systems wird ab Februar dieses Jahres unter dem neuen Namen Cullinet Software firmieren. Dies teilt der IDMS-Lizenznehmer des amerikanischen Unternehmens, die ADV/Orga F.A. Meyer GmbH aus Wilhelmshaven, mit. Die neue Firmierung soll die Ausweitung des Produktangebotes widerspiegeln. Cullinet Software übernahm kürzlich die Computer Pictures Corporation, ein Unternehmen das sich auf die Erstellung analytischer und grafischer Software spezialisiert hat. Dieser Schritt stelle eine Ergänzung der Konzeption des Unternehmens dar, heißt es in der Mitteilung. Das Wilhelmshavener Unternehmen teilt weiter mit, daß Cullinet in Kürze ein Datenbanksystem für den IBM Personal Computer freigeben wird. Durch die dann angebotenen Funktionen sei die Integration der PC-Datenbank mit den IDMS-Datenbank-Komponenten, die auf dem Mainframe installiert sind möglich so daß der Benutzer Informationen aus der Produktionsdatenbank im Zentralrechner dezentral auf dem Personal Computer verarbeiten könne.

In einem gemeinsamen Seminar mit der Actis aus Stuttgart demonstriert die GMFT Gesellschaft für Management und Technologie aus München am 10. und 11. Februar 1983 die Einsatzmöglichkeiten des Lagerverwaltungsprogrammes "Fors". Auf der Veranstaltung in Böblingen erwartet die Teilnehmer ein Anwenderbericht der Happich GmbH aus Wuppertal und die Möglichkeit die Realisierung des Fortschrittszahlensystems bei einem Zulieferunternehmen zu besichtigen.