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22.08.1986

Als weiteren anwendungsorientierten Baustein ihres Grafischen Grundsystems (GGSYS) hat die GFS-Metra, Gesellschaft für Softwaresysteme mbH, Köln, das Programmpaket "Kartendigitalisierung" angekündigt. Der Baustein ermöglicht die Erfassung von Kartenumris

Als weiteren anwendungsorientierten Baustein ihres Grafischen Grundsystems (GGSYS) hat die GFS-Metra, Gesellschaft für Softwaresysteme mbH, Köln, das Programmpaket "Kartendigitalisierung" angekündigt. Der Baustein ermöglicht die Erfassung von Kartenumrissen. Die Benutzerführung erfolgt menügesteuert. Der User kann die Menüeingaben wahlweise über den Digitalisierer oder am Bildschirm vornehmen. Vor der Abspeicherung der digitalisierten Punkte, Linien oder Flächen wird eine Konsistenzprüfung vorgenommen. Die erstellten Hintergrundkarten können mit dem GGSYS-Modul "Mapping" weiterbearbeitet werden.

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Die neue Version des Plattenverwaltungssystems "DMS/OS-DASD Management System" liefert derzeit Sterling Software Marketing, Düsseldorf, aus. Das Produkt unterstützt DB2-Datenbanken und bietet VSAM-Support für 20-Volume-Clusters. Bei der Arbeit mit DB2 besteht jetzt die Möglichkeit, den zweiten Index des Clusternamens auf die Namenskonvention DSNDBC zu prüfen und automatisch zur "Kontroll-Intervall-lmage-Format"-Verarbeitung überzugehen. Die letzten DMS/OS-Releases ermöglichten, VSAM-Cluster zu verarbeiten, die sich bis auf fünf Volumes unter MVS und VS 1 erstreckten. Jetzt können MVS-lnstallationen auch Clusters verarbeiten, die auf bis zu 20 Volumes ausgelegt sind.

Eine Schnittstelle zwischen mbp-Cobol und Lattice-C unter MS-DOS 2.1X und 3.XX bietet das Systemhaus Bertram + Partner, Braunschweig, an. Das Produkt ermöglicht es dem Benutzer, von Cobol-Haupt- und Unterprogrammen aus C-Funktionen aufzurufen sowie Parameter zu übergeben und zurückzuliefern.

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Ein neues Programm für den direkten Zugriff auf die Informationen der Datenverarbeitungsorganisation des steuerberatenden Berufes in der Bundesrepublik Deutschland (Datev) hat die Nixdorf Computer AG, Paderborn, auf den Markt gebracht. Nach Mitteilung des Unternehmens erlaubt die in Zusammenarbeit mit Steuerfachleuten für die Nixdorf PC entwickelte Software-Lösung "Nixas Agenda" den Mandanten die Datevkompatible Dateneingabe, ohne daß sie auf die für Bilanzen wichtigen Auswertungen im Rechenzentrum und die steuerrechtliche Beratung im Steuerbüro verzichten müssen.

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Insgesamt fünf VAR-, Joint-marketing- und OEM-Abkommen hat inzwischen Relational Technology geschlossen. Zu den Vertragspartnern zählen unter anderem BBN Communications, GenRad und Sequent. BBN Communications und GenRad wollen das von Relational Technology entwickelte relationale Datenbanksystem "lngres" in ihre Applikationen einbinden. Mit Sequent wurde ein OEM- und Joint-marketing-Vertrag geschlossen. Danach vertreibt Sequent zukünftig "Ingres" für seine Rechner. In der Bundesrepublik vertreibt Siemens die Hardware von Sequent im Rahmen eines Abkommens im Wert von 50 Millionen Dollar. Wie Relational Technology mitteilte, wird auch für die Hardware der neuen OEM- und Joint-marketing-Partner die verteilte Datenbank "Ingres/(...)ar" verfügbar sein.

Einen Softwarekongreß veranstaltet das Gelsenkirchener Unternehmen Computersysteme Lampatz & Platte GmbH am 18.September 1986 in Essen. Referieren werden unter anderem Vertreter der Anbieter Ashton Tate, Computer 2000, Hewlett-Packard, IBM Deutschland, Lotus-Development und Software 2000 sowie des Maxxum-Softwareverlages. Ergänzend ist ein Anwenderbericht von Jürgen Griebel, Leiter der kommunalen-Datenverarbeitungs-Zentrale Borken/Steinfurt, zum Thema "Standardsoftware individuell eingesetzt" geplant. Im Anschluß an jeden Vortrag besteht eine Möglichkeit zur Diskussion. Aus räumlichen Gründen ist eine vorherige Anmeldung beim Veranstalter erforderlich.

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Mit einem neuen Angebot wartet die G & K Bildschirmtext in Immenstaad am Bodensee auf: Softwareunterstützt können Btx-Programme aus dem Rechner der Deutschen Bundespost kopiert werden. Neu daran ist laut Anbieter, daß nicht nur Aufbaucode und Decoderinformation jeder Seite erfaßt werden, sondern auch sämtliche für die Programmstruktur notwendigen Verknüpfungen und Decoderreferenz-Verweise. Grundlage des Systems ist das Btx-PC-Managementsystem "InfoTool". In die mit diesem Produkt kopierten Btx-Seiten werden die Verknüpfungen und Decoderreferenz-Verweise automatisch eingetragen.

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Für Pyramid-90x-Systeme mit dem Betriebssystem OSx, die den Fortran77-Compiler benutzen, hat der amerikanische Anbieter IMSL. Houston, die IMSL Library eingeführt. Das System wendet sich an den professionellen Problemlöser und bietet über 500 mathematische und statistische Fortran-Unterprogramme. Die Software ermöglicht dem Benutzer, komplette Subroutinen auszuwählen, anstatt standardisierte Unterprogramme nochmals zu schreiben.