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22.04.1994

Also sprach Rochester

In der proprietaeren Midrange-Welt des bewaehrten Anwendungs-Systems AS/400 kennt sich Sebastian besser aus als bei Unix. Im Trauerwein-Kontext heisst das, dass die Unix-Anhaenger keinen Spass verstehen und sich umgekehrt die AS/400-Paladine publikumswirksamer persiflieren lassen. Man kann natuerlich noch um eine weitere Ecke denken und einwenden, die stolze AS/400-Eiche . . . - Fortsetzung wohl ueberfluessig. Denken wir an die IBM, die selbiges erfunden hat und von der die Zukunft kommt. Welche Thinke, welche Zukunft? Eine zweifache Ahnungslosigkeit. Das Wort "proprietaer" duerfen die AS/400-Marketiers der IBM nicht einmal mehr denken, geschweige denn aussprechen. Ebenso verboten: "Midrange" und "Anwendungs-System". So will es Rom, pardon: Rochester, wo die AS/400 gebaut wird. Hat die Schraegstrich-Satire in der CW noch eine Zukunft? Zur Erinnerung: Wir haben den geschlossenen Mittelstandsrechner an dieser Stelle immer als besonders laienfreundlich gelobt, so anspruchslos im Einsatz, dass sich die Fuehrungsetage in den Anwenderfirmen nicht um ihn kuemmern musste. Zyniker koennen das Alibi-DV nennen: Wenn schon MDT, dann aber bitte nur von IBM. Der Erfolg hat den blauen Basisdatenverarbeitern recht gegeben. Jetzt will man in Rochester nichts mehr davon wissen, soll die AS-Midrange als offene "Advanced Series" angeboten werden. Hat die AS/400 noch eine Zukunft?