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19.09.2003 - 

Gartner-Studie zu PC-Austauschzyklen

Alte Rechner können zur Kostenfalle werden

MÜNCHEN (CW) - Aus Kostengründen den Austausch veralteter PCs hinauszuzögern, lohnt sich nur in Ausnahmefällen. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut Gartner in einer aktuellen Untersuchung zu den Total Costs of Ownership (TCO) von Desktops.

Grundsätzlich empfehlen die Analysten, Firmenrechner für den durchschnittlichen Anwender alle vier und für den High-Performance-Nutzer alle drei Jahre auszuwechseln. Ein Ausdehnen des PC-Lebenszyklus auf fünf Jahre sei nur dort zu empfehlen, wo es sich um Systeme handelt, die stets die gleiche Funktion zu erfüllen haben beziehungsweise deren Anwendungs-Workload beschränkt und unverändert bleibt.

Nach den Ergebnissen der Gartner-Untersuchung "Desktop TCO for Years 4, 5, 6: Someone Has to Pay" sind die durchschnittlichen jährlichen Gesamtkosten für einen drei Jahre genutzten PC etwa gleich hoch wie für vier bis sechs Jahre eingesetzte Desktops.

"Letztendlich geht es nur darum, wer zahlt - das Unternehmen in bar oder der Endbenutzer mit einem Produktivitätsverlust", erläutert Michael Silver, Vice President und Research Director bei Gartner. Bleibe ein PC über vier Jahre hinweg oder länger im Einsatz, verlagerten sich die Kosten vom direkten Bereich (Hardware, Software, Support) in indirekte Segmente wie geringere Produktivität der Anwender, längere Reaktionszeiten des Rechners sowie eine Häufung von Ausfällen. Im Vorfeld einer Entscheidung hinsichtlich der PC-Lebenszyklen gelte es, etwa durch Produktivitätsabfälle oder Migrationen verursachte Kosten zu erfassen.

Unternehmen müssen wissen, welche Faktoren für die Definition eines sinnvollen PC-Lebenszyklus eine Rolle spielten, in den TCO jedoch nicht erfasst würden. So bedeute eine größere Vielfalt von Hardware- und Betriebssystemplattformen immer auch einen höheren Supportaufwand. Auch die Kosten für Betriebssystemmigrationen würden bei der TCO-Berechnung nicht berücksichtigt. (kf)