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20.06.2003 - 

Server-Konsolidierung/Kommentar

Alte Weisheiten

Wolfgang Herrmann Redakteur CW

Hatten wir das nicht schon mal? IT ist wichtig, aber zuerst kommen die Geschäftsprozesse. IT-Systeme sind oft nur zu einem Bruchteil ausgelastet. IT-Kosten sind intransparent und den Verursachern nicht exakt zurechenbar. Heterogene Hardware-, Software- und Kommunikationsumgebungen lassen sich schwer verwalten und verschlingen viel Geld. Einmal mehr formulieren Berater, Analysten und andere Experten der IT-Szene solche Einsichten. Einziger Unterschied zu früher: Die Überschrift lautet heute Konsolidierung.

Immer wieder geht es um längst bekannte Themen wie Integration, offene Standards, System-Management oder Skalierbarkeit. Sie ergeben sich aus dem Wildwuchs der IT-Landschaften in Organisationen jeglicher Größenklasse. Die CIOs haben ihn meist nicht willkürlich betrieben oder fahrlässig in Kauf genommen. In vielen Fällen reagierten sie auf die stetig steigenden Geschäftsanforderungen: Nachfragesprünge während des E-Business-Hypes, Übernahmen, Fusionen oder neugegründete Geschäftszweige ließen ihnen oft keine andere Wahl als IT-Ressourcen ad hoc und ohne Berücksichtigung idealtypischer Architekturmerkmale zur Verfügung zu stellen.

Ein anderer Grund für das Entstehen heterogener IT-Strukturen lag in den Defiziten der hierarchisch organisierten Mainframe-Umgebungen. Dezentralisierung, Downsizing und Client-Server lauteten die Stichworte für die Revolte gegen die Big Irons. Davon wollen die kostengeplagten Vorstände heute nichts mehr wissen. Dennoch müssen die unter massivem Druck angestoßenen Konsolidierungsprojekte den Stellenwert der IT nicht mindern. Im Gegenteil: Sie zwingen IT-Verantwortliche, die alten Probleme konsequenter und vor allem schneller zu lösen, um so die Produktivität deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig können sie damit erreichen, was zuvor stets versprochen, aber nie realisiert wurde: effiziente und schlanke Geschäftsprozesse, die am Ende zu Wettbewerbsvorteilen führen.