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16.10.1998 - 

Kommentar

Alternative Wege gesucht

In der Diskussion um die zentrale Verwaltung der IT-Landschaft kommt ein wichtiger Aspekt zu kurz: Niemals werden Wege aufgezeigt, die ohne integriertes System-Management zu dem Ziel führen, eine heterogene Client-Server-Landschaft effektiv zu verwalten und Geschäftsprozesse zu unterstützen. Es sollte doch möglich sein, ein intensives Management auch ohne einen kostspieligen Framework-Ansatz zu betreiben.

Aufwertung einer zentralen IT-Abteilung und eine Arbeitsplatzanalyse, die darauf zielt, in den Fachabteilungen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene aber standardisierte Rechner zu installieren, können das Fundament einer transparenten IT-Landschaft bilden. Gespickt mit punktuellen Verwaltungsdisziplinen etwa für die Softwaredistribution ließe sich die Umgebung in den Griff bekommen. Zumindest eine Überlegung wäre dieser Ansatz wert.

Derartige Wege sind steinig, denn der Unmut der Fachabteilungen ist gewiß. Sie werden sich in ihrer Entscheidungsfreiheit bei IT-Anschaffungen beschnitten sehen, und die dortigen Anwender werden ihre PC-Kenntnisse nicht länger am Arbeitsplatzrechner testen können. Eine selbstbewußte IT-Abteilung sollte im Eigeninteresse darauf pochen, die Verantwortung wie zu alten RZ-Zeiten wieder in ihren Händen zu halten. Sanftes, aber offensives IT-Marketing könnte Konfrontationen mit den Fachabteilungen vermeiden helfen.