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Alternativen zu MHS?

25.02.1994

G. Karlsen*, Hannover: Wir arbeiten mit Novells Netware 3.11/ 3.12, betreiben vier Server im LAN und muessen demnaechst zwei externe Server aus den Zweigstellen ueber ein Mail-System anbinden. Perspektivisch soll dann der Aussendienst versorgt werden. Von Novell gibt es Global MHS 2.0 (NGMHS), das allerdings weitere spezielle Mail-Server erfodert. Haben wir Alternativen?

Die Redaktion: Die naheliegende Alternative ist sicher das aeltere "kleine" MHS 1.5, das auf einem einfachen dedizierten PC (ab 80286er) laufen kann, der sicher fuer jedes Netzsegment zu finden ist. Der Nachteil dieser Loesung kommt zum Tragen, wenn der Aussendienst angekoppelt wird. Unter GMHS hat der Mitarbeiter einen einzigen User-Namen und kann temporaer extern existieren, unter MHS 1.5 muesste er zwei unterschiedliche Nutzernamen fuehren. Das Problem entfaellt, wenn der Aussendienst nie in der Firma arbeitet. Eine sehr interessante Alternative zu MHS 1.5 ist das neu vorgestellte Connect2 von Infinite Technologies im Vertrieb vom Ingenieurbuero Lendroth (Fax: 04 21/6 36 23 44), ein MHS-kompatibler Mail-Router, der viele Funktionen von GMHS besitzt und stellenweise uebersteigt (eine Mail mit dem MHS-Attribut "dringend" veranlasst zum Beispiel die Sofortwahl des Routers).

Weitere Alternativen koennen Sie abseits von MHS finden, wenn Sie ein geschlossenes Mail-System mit eigenen Gateways und Aussendienstmodulen einsetzen. CC:Mail von Lotus und Wordperfect Office von Wordperfect oder das deutsche OCP-Office von OCP gehoeren zu dieser Kategorie.

Wege aus

dem Chaos

H. Bertrieder*, Gilching: Ueber einen laengeren Zeitraum hinweg sollen verschiedene PC-Netze auf TCP/IP-Basis unter Windows zusammengefuehrt werden. Dabei ergibt sich das Problem, dass mindestens vier verschiedene TCP/ IP-Pakete eingesetzt werden. Wie kann hier Wildwuchs verhindert werden? Besonders der Host-Zugriff (DEC VAX) bereitet uns Probleme.

Die Redaktion: Die beste Schadensbegrenzung ist immer noch der harte Schnitt, die Standardisierung auf ein einziges Paket. Als Alternative kann fuer Telnet-Sessions zum Host noch Dynacomm Asynchronous von Futuresoft in Frage kommen. Dieses DFUE- und Terminalprogramm unterstuetzt alle gaengigen TCP/ IP-Pakete mit Ausnahme von Beam & Whiteside. Nachteilig jedoch der Preis: Mit 499 Mark ist das von Software Resource (Fax: 02 21/3 11 03) vertriebene Programm recht teuer.

ISO - wo?

T. Buhl, Ebertsheim.: Wir interessieren uns fuer Inhalt und Umfang der ISO-9000-Richtlinien. Ausserdem suchen wir eine Bezugsquelle der Richtlinien.

Die Redaktion: ISO 9000 ist der Sammelbegriff fuer die Qualitaetsrichtlinien, die 1989 von der EG verabschiedet wurden. Als umfangreiche Definitionssammlung gliedert sich ISO 9000 in vier Sektionen. ISO 9001 ist fuer Firmen gedacht, die von der Forschung bis zur Distribution und zum Service ein Produkt betreuen, ISO 9002 fuer Firmen, die nur Produktion und Vertrieb unterhalten, ISO 9003 fuer reine Vertriebs- und VAR-Kanaele sowie ISO 9004 als allgemeine Richtlinie, die soziale Bedingungen mit einschliesst. Als solche ist 9004 als eine Art Leitdokument zu verstehen. In Deutschland ist die ISO-Zertifikation Sache der Technischen Ueberwachungsvereine. Als DIN-Norm koennen die Richlinien ueber den Beuth-Verlag angefordert werden. Beratung zur ISO-Qualifizierung bietet fuer Ihre Belange das Dortmunder SISZ, das mit Mitteln des Landes NRW unterstuetzte "Software-Industrie Support Zentrum" (Tel. 02 31/97 42 12 5). Traeger des SISZ ist der Verein "Gesellschaft zur Foerderung der mittelstaendischen Software- Industrie in NRW", der entgegen dem Namen inzwischen bundesweit ausgerichtet ist.

Futter fuer Hand

lungsreisende

L. Knapp*, Bochum: Fuer die Ausstattung des Aussendienstes mit Windows-Laptops suchen wir einen persoenlichen Informations-Manager mit Faxanbindung, wobei eingehende Faxe nach Moeglichkeit durch OCR-Software erarbeitet werden sollen. Sind dafuer spezielle Hardwareloesungen erforderlich?

Die Redaktion: Es gibt einige PIM-Programme unter Windows, die von sich aus eine rudimentaere Faxmoeglichkeit eingebaut haben. Diese enthalten in der Regel jedoch kein OCR-Programm. Zum gewuenschten Funktionsumfang kommen Sie nur durch die Kombination von zwei Programmen. Packrat 5.0 von Polaris im Verein mit Eclipse Fax OCR von Eclipse waere eine solche Kombination, die von Polaris Deutschland (Fax: 02 11 02/99 05 99) angeboten wird. Mit ihr koennen direkt Faxe an Personen geschickt werden, die im PIM gefuehrt sind. Fuer die einkommenden Texte nach der OCR-Bearbeitung muessen Sie unter Umstaenden noch eine Textverarbeitung hinzunehmen. Spezielle Hardware ist nicht erforderlich, sieht man einmal von dem Modem ab, das vom Faxprogramm unterstuetzt werden muss.

Fliegende

Toaster im

Leitstand?

F. Worsch, Buehl: Da unsere Server in einem Leitstand eingebaut sind, suchen wir fuer die Server-Console verschiedene Bildschirmschoner fuer Novell-Server als NLM.

Die Redaktion: Grundsaetzlich besitzt Netware von Haus aus eine Art Screen-Saver, wenn Sie auf der Console das Monitor-NLM aufrufen. Montor besetzt jedoch Speicherressourcen und ist nicht besonders sicher.

Nicht sonderlich huebsch, aber funktional und sparsam (3 KB RAM) ist Mlock im Paket NLMAuto von Knozall System in der Distribution durch Intelligent Software Management (Fax: 0 61 03/ 68 88 8). Mlock schaltet den Screen-Saver nach einer Minute ein und gibt den Schirm nur nach Passworteingabe wieder frei. Mlock sperrt leider nicht den Zugriff via Rconsole.

Ein sehr schoener Screen-Saver ist im Netware Console Commander von Frye enthalten (Distribution Merisel, Fax: 0 81 42/38 90): Er blockt auch mit Passwort ab, zeigt aber ein wanderndes Mini-Fenster mit der Server-Zeit und weist darauf hin, wenn das naechste Backup oder eine andere Aktion ablaeuft. Der Saver benoetigt dabei 5 KB RAM.

Fuer alle registrierten Benutzer von Frye-Produkten gibt es ferner kostenlos einen semigrafischen Screen-Saver, der die CPU- Auslastung und die Server-Nutzung anzeigt (ab 12 KB RAM je nach Grafikkarte).