Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.05.1996 - 

Faxline/

Altes RAM für Pentium?

R. Walenbuch, Stuttgart: Wir wollen unsere alten 486er abgeben und ihre seinerzeit angeschafften Speicherbausteine in ebenfalls nicht mehr ganz taufrische Pentium-Systeme übernehmen. Nun suchen wir Hinweise zur optimalen Geschwindigkeit der RAM-Chips für die Pentium-Prozessoren.

Die Redaktion: Die optimale Ausstattung des Arbeitsspeichers ist nicht allein Sache des Prozessors, sondern eine Frage der Taktrate. Ältere 486er sind häufig mit 33 oder 40 Megahertz getaktet, ältere Pentium-Systeme mit 60 oder 66 Megahertz. Die optimale Geschwindigkeit der Speicherchips sieht in diesem Fall so aus (alle Angaben in Nanosekunden):

MHz DRAM Cache-RAM Tag-RAM

33 80 25 25

40 80 20 20

60 70 20 15

Grundsätzlich können Sie natürlich auch langsamere Speicherchips nehmen. Dann richtet sich die Leistung des RAM-Systems nach der Leistung der langsamsten Bausteine. Achten Sie aber darauf, daß Sie innerhalb einer Speicherbank nur Bausteine mit gleicher Zugriffszeit verwenden. Wenn Sie moderne Motherboards installieren, dann können Sie auch bei gemischter Bestükkung der RAM-Bänke die höhere Geschwindigkeit der schnelleren Chips nutzen: Bei ihnen kann die Zugriffszeit oftmals für jede Bank individuell eingestellt werden.