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23.02.2012 - Kindle Fire

Amazon ist Nr. 2 auf dem Tablet-Markt

Nach Angaben von iSuppli ist Amazon im Q4 2011 in nur sechs Wochen zur Nr. 2 auf dem Tablet-Markt aufgestiegen. In der Zeit zwischen der Markteinführung des Kindle Fire am 15. November 2011 und dem Jahresende verkaufte der Onlinehändler das Gerät mehr als 3,8 Millionen mal. Von den 15,4 Millionen im Jahresendquartal verkauften iPads ist man damit zwar weit entfernt, doch gelang es Amazon aus dem Stand, den bisherigen Zweitplatzierten Samsung (2,1 Millionen verkaufte Tablets) zu deklassieren. Amazons Strategie, mit dem Kindle Fire ein abgespecktes Medien-Tablet zum Kampfpreis von 199 Dollar anzubieten (laut iSuppli kostet die Herstellung 201,70 Dollar), stößt bei den Kunden damit auf große Resonanz.
Kindle Fire: Attraktives Tablet zum subventionierten Preis
Kindle Fire: Attraktives Tablet zum subventionierten Preis

Nach Angaben von iSuppli ist Amazon im Q4 2011 in nur sechs Wochen zur Nr. 2 auf dem Tablet-Markt aufgestiegen. In der Zeit zwischen der Markteinführung des Kindle Fire am 15. November 2011 und dem Jahresende verkaufte der Onlinehändler das Gerät mehr als 3,8 Millionen mal. Von den 15,4 Millionen im Jahresendquartal verkauften iPads ist man damit zwar weit entfernt, doch gelang es Amazon aus dem Stand, den bisherigen Zweitplatzierten Samsung (2,1 Millionen verkaufte Tablets) zu deklassieren. Amazons Strategie, mit dem Kindle Fire ein abgespecktes Medien-Tablet zum Kampfpreis von 199 Dollar anzubieten (laut iSuppli kostet die Herstellung 201,70 Dollar), stößt bei den Kunden damit auf große Resonanz.

Interessanterweise liegt in dem Tablet Hersteller-Ranking von iSuppli mit Barnes & Noble ein weiterer Buchhändler auf dem vierten Platz. Dem Unternehmen gelang es, sein Tablet Nook in Q4 rund 1,9 Millionen mal zu verkaufen. Dabei kopiert Barnes & Noble die Strategie von Amazon immer deutlicher: So wird die Buchkette ihr neues Nook-Modell ebenfalls für 199 Dollar auf den Markt bringen. Während sich Amazon die Kundenbindung durch subventionierte Hardware aufgrund seiner schieren Marktmacht wohl noch eine ganze Weile leisten kann, wächst sich das Nook-Geschäft für Barnes & Noble zu einer immer größeren Belastung aus. So gelang es dem Buchhändler zwar, sein Onlinegeschäft um rund 32 Prozent und die Nook-Verkäufe sogar um 38 Prozent zu steigern, doch häufte das Unternehmen in den ersten neun Monaten seines noch bis Ende April laufenden Geschäftsjahres einen Verlust von mehr als 11 Millionen Dollar an.

Buchhandel wird zum Hardware-Anbieter

Weder Nook noch Kindle Fire sind bisher in Deutschland erhältlich, doch werden vor allem Barnes & Noble konkrete Expansionspläne nachgesagt. So sollen die Nook-Tablets bald auch bei der britischen Buchkette Waterstones erhältlich sein. Spannend wird zu beobachten sein, ob sich im Falle einer Markteinführung von Nook bzw. Amazons Kindle Fire in Deutschland auch die hiesigen Buchketten zu Tablet-Anbietern mausern werden. Auf die eReader-Version des Kindle hat der deutsche Buchhandel jedenfalls mit eigener Hardware gekontert: Während Hugendubel und Weltbild auf den „eBook Reader 3.0“ von Trekstor setzen, will Thalia seine Kunden mit dem „Oyo“ an das eigene eBook-Angebot binden. (hell)

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