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30.11.2011 - 

iPad Konkurrent

Amazon Kindle Fire im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Der Kindle Fire ist in den USA ein Erfolgsschlager. Warum das 7-Zoll-Tablet von Amazon tatsächlich der größte Konkurrent des Apple iPad 2 werden kann, erfahren Sie im Test.

Das soll das Tablet der Zukunft sein? Das Gerät, von dem Experten behaupten, es wird die Konkurrenz für das iPad werden? Der erste Kontakt mit dem Amazon Kindle Fire löst wenig Euphorie aus: Der iPad-Killer kommt im umweltfreundlichen, aber schmucklosen Pappkarton. Drinnen sind das Tablet und ein Netzteil – das war’s. Aber für 199 Dollar darf man nicht mehr erwarten, oder?

Gehäuse und Verarbeitung des Kindle Fire wirken dagegen ganz und gar nicht billig: Wenn man das Tablet sehr fest drückt, knarzt das Gehäuse zwar etwas. Aber insgesamt ist es stabil verarbeitet und liegt angenehm griffig in der Hand. Ein besonderer Handschmeichler ist die gummierte Rückseite. Durch den kleineren Bildschirm ist das Kindle Fire deutlich kompakter und leichter als das iPad 2: Zu den leichtesten 7-Zoll-Tablets gehört es mit 407 Gramm aber nicht.

Amazon Kindle Fire: Kleiner Preis, wenig Ausstattung

Die Rückseite des Gehäuses ist gummiert: Der Amazon Kindle Fire liegt dadurch angenehm in der Hand
Die Rückseite des Gehäuses ist gummiert: Der Amazon Kindle Fire liegt dadurch angenehm in der Hand

Die Hardware-Ausstattung ist bescheiden, selbst für 200 Dollar: Der interne Speicher ist 8 GB groß, davon sind für Nutzer-Dateien rund 6,5 GB verfügbar. Aufrüsten lässt er sich nicht, denn ein Kartenleser fehlt. Ins Internet kommt man nur per WLAN, das Kindle mFire hat kein 3G. Per Micro-USB-Anschluss lässt er sich an Notebook oder PC anschließen: Auf diese Weise kann man auch Dateien auf das Tablet übertragen. Daneben sitzt ein Kopfhöreranschluss. Eine Kamera? Fehlanzeige!

Doch beim Kindle Fire geht es nicht um die Hardware: Amazon positioniert das Kindle Fire als günstigen Zugang für die eigenen Inhalte – einen Warenhauskatalog im Tablet-Format. In Deutschland funktioniert das noch nicht: Apps fürs Kindle Fire bekommen Sie nur aus dem App Store von Amazon, auf den Sie aus Deutschland nicht zugreifen können. Apps aus dem Android Market lassen sich nicht installieren, im Test funktionierte das Aufspielen von APK-Dateien aber in vielen Fällen. Das Streamen von Videos oder der Filmkauf über Amazon klappt in Deutschland ebenso wenig wie das Kaufen und Abspielen von Musik über den Amazon Cloud Player. Wer Webspeicher bei Amazon hat, kann mit dem Kindle Fire von Deutschland aus immerhin auf den Cloud Drive zugreifen.