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20.10.2015 - 

Gegen 1114 Nutzer

Amazon klagt in den USA wegen falscher Produktrezensionen

Der weltgrößte Online-Händler Amazon zieht in den USA erneut gegen falsche Produktrezensionen vor Gericht.

Amazon verklagte diesmal über 1100 nicht namentlich genannte Nutzer einer Jobvermittlungsplattform, die dies als Dienstleistung anboten. Im April war der Konzern bereits auf ähnliche Weise gegen mehrere Websites vorgegangen, die anboten, falsche Produktrezensionen bei Amazon unterzubringen.

Jeff Bezos, Gründer und immer noch CEO von Amazon.com
Jeff Bezos, Gründer und immer noch CEO von Amazon.com
Foto: Amazon.com

Diesmal traf es laut "TechCrunch" Nutzer der Plattform Fiverr, die positive Bewertungen ab einem Preis von fünf Dollar versprachen. Fiverr selbst wurde nicht verklagt. Für Amazon ist es wichtig, dass die Rezensionen authentisch sind, damit die Kunden keine Fehlkäufe machen. Von den jetzt verklagten Fiverr-Nutzern boten einige an, Bewertungen zum Teil von 100 Profilen aus zu veröffentlichen, wie aus am Wochenende veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Sie hätten den Händlern auch vorgeschlagen, die Produktrezensionen gleich selber zu schreiben. (dpa/tc)

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Karl-Erich Weber

Mir liegt ein Fall vor, in dem Amazon zwei Mal Tintenpatronen von Epson als Neuware vertrieben hat und bereits seit zehn (!) Jahren abgelaufen waren. Ob das alles so falsch ist, was enttäuschte Kunden berichten und posten, kann ich mir deshalb nicht vorstellen.

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