Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.02.1998 - 

Kleine Hersteller ziehen den kürzeren

AMD kämpft weiter mit Lieferproblemen

"Wir glauben nicht, daß AMD uns wie wichtige Kunden behandelt, und sind darüber nicht sehr glücklich", ärgerte sich ein Manager des US-Computerbauers Everex, der ungenannt bleiben möchte. Man habe sich bei hochrangigen Vertretern der Chipschmiede beschwert, daraufhin jedoch keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Ähnliche Erfahrungen hat offenbar auch die Firma Cybermax aus Allentown, Pennsyl- vania, gemacht.

Wenn AMD die Nachfrage nach Mikroprozessoren nicht befriedigen könne, würden Kunden wie IBM oder Compaq bevorzugt behandelt, klagen die Kleinabnehmer. AMD-Sprecher Scott Allen bestätigte unterdessen, daß der Hersteller Aufträge von Desktop-Produzenten nicht habe erfüllen können. Manchmal müsse man sich eben entscheiden, wem eine begrenzte Produktionsausbeute zur Verfügung gestellt werde.

Die Lieferschwierigkeiten der Kalifornier sind allerdings kein Einzelfall. Schon Ende 1997 sagten Analysten, die verfügbare Zahl an hochgetakteten K6-Bausteinen (233 Megahertz) sei noch ungenügend. Auch mehrere taiwanische PC-Hersteller hatten im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres Unsicherheiten bei der Lieferung der Chips beklagt. AMD-Mitarbeiter bestätigten dies. Die Nachfrage sei größer als die Lieferkapazität, hieß es damals.