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Verlängerungen der Lohnkürzungen um drei Monate:

AMD leidet unter der Nachfrageflaute

27.09.1985

MÜNCHEN (CW) - Auch vor der Advanced Micro Devices (AMD) macht die anhaltende Rezession der DV-Industrie nicht halt. Die Rückgänge beim Gewinn als auch beim Umsatz sind dafür ein deutliches Zeichen.

Für das Ende Juni abgeschlossene erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte AMD einen Umsatz in Höhe von rund 150,6 Millionen Dollar verbuchen. Der Reingewinn belief sich auf 739000 Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde bei einem Umsatz von rund 234,3 Millionen Dollar ein Reingewinn von 38,2 Millionen erwirtschaftet. Im abgelaufenen Quartal mußte das Unternehmen demzufolge einen Betriebsverlust in Höhe von 14,4 Millionen Dollar hinnehmen. Man habe aber dennoch - durch Steuerguthaben als Folge größeren Investitionen - unter dem schwarze Zahlen schreiben können.

Laut W. J. Sanders, Präsident und Vorstandsvorsitzender bei AMD, habe man sich bemüht, die Ausgaben zu senken und die Lagerbestände abzubauen, wobei es "trotz massiver Umsatzrückgänge gelungen ist, bisher ohne Entlassungen auszukommen". Der AMD-Boß erwartet im übrigen keinerlei Ansätze für eine positive Umsatzentwicklung im laufenden Quartal.

Um auch in Zukunft Entlassungen zu vermeiden, hat AMD die Lohnkürzung für leitende Angestellte, das Verwaltungspersonal und Facharbeiter um drei weitere Monate verlängert. Eine ähnliche Maßnahme hatte die Konzernführung bereits am 13. Juni dieses Jahres zur Minderung der Kosten eingeleitet.

W. J. Sanders erklärte ergänzend daß sich die Marktsituation in absehbarer Zeit nicht ändern werde und eine Erholung der Nachfrageentwicklung in diesem Jahr nicht mehr erwartet werden könne.