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14.06.2005

AMD plant die Quad-Core-CPU

Nach Dual-Core-Prozessoren in diesem Jahr will AMD bis 2007 bereits vier und mehr Prozessorkerne auf einem Stück Silizium unterbringen. Außerdem peilt der ewige Intel-Herausforderer bei Notebooks Akku-Betriebszeiten von sieben Stunden an.

Für das kommende Jahr hat sich der Hersteller schnellere Dual-Core-CPUs, Virtualisierung und Sicherheit auf die Fahnen geschrieben. "2005 wird das Jahr von AMD und Dual Core. Wir werden diesen Markt dominieren", prognostizierte Vice President Marty Seyer. AMDs 64-Bit-Architektur werde mit mehr Features und Skalierbarkeit weiterentwickelt und auch zur Architektur der Wahl für Blades werden.

Im kommenden Jahr sollen AMDs Prozessorkerne mit der Virtualisierungstechnik "Pacifica" versehen werden, die den parallelen Betrieb mehrerer Betriebssysteme ermöglicht, erklärte Seyer, General Manager der AMD-Sparte Mikroprozessoren. 2007 wolle man dann mehr als zwei Cores unterstützen. "Wir werden bis zu 16 Kernen skalieren", so der AMD-Mann.

Mit dem Fokus auf Multicore-Technik und Prozessoren für den mobilen Einsatz ähnelt AMDs Planung auf den ersten Blick doch sehr der des schier übermächtigen Wettbewerbers Intel. Dirk Meyer, President und Chief Operating Officer (COO) von AMDs Prozessorsparte, sieht beide Firmen sich aber in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln. Während Intel eine wie auch immer geartete "Plattformisierung" anstrebe, entwickle sich AMD zu einem "prozessorzentrischen Unternehmen." (tc)