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10.07.2007

AMD senkt die Preise für Prozessoren

Advanced Micro Devices (AMD), der Konkurrent zu Intel auf dem Prozessormarkt, hat die Preise seiner Prozessoren erheblich gesenkt. Käufer von Rechnern mit AMD-CPU sollten also in den kommenden Wochen mit günstigeren Preisangeboten rechnen können – oder auf den Barcelona-Chip warten.

Für die Dual-Core-Chips der Athlon-64-Linie verlangt AMD nunmehr weniger als 200 Dollar. Der Highend-Prozessor Athlon 64 X2 6000+ etwa für Desktop-PCs kostete bislang 241 Dollar und wird nun für 178 Dollar vertrieben. Der als Einstiegs-CPU gedachte 4000+ kostet jetzt noch 73 Dollar. Ungefähr die Hälfte aller Athlon-64-Produkte wird für weniger als 100 Dollar zu haben sein.

An die beiden Athlon-64-FX-Chips, die als Quad-Core-CPUs ausgelegt sind, klebt AMD ein Preisschild von 599 Dollar. Das mit 2,8 GHz getaktete Modell kostete bislang schon so viel, das 3,0-GHz-Pendant war allerdings 200 Dollar teurer.

Die Billigmodelle der Sempron-Familie sind ab sofort für 53 Dollar (Modell 3800+) und 31 Dollar (Modell 3200+) zu haben.

Interessanterweise hat sich an den Preisen der CPUs für Mobilrechner nichts geändert. Bekanntermaßen steigen die Verkäufe von Notebooks überdimensional, während die Stückzahlen der Desktop-PCs stagnieren oder sogar rückläufig sind. AMD selbst wollte sich mit Verweis auf die gesetzlich gebotene Schweigeperiode vor der Veröffentlichung seiner Geschäftsergebnisse am 19. Juli zu seinen Preismodellen nicht äußern.

Hierzu ist zu sagen, dass allgemein spekuliert wird, dass Intel am 22. Juli seinerseits Preisreduzierungen seiner Produkte bekannt geben wird. Außerdem könnte AMD versuchen, die Lagerbestände von Quad-Core-Prozessoren zu reduzieren, bevor der Barcelona-Chip im August auf den Markt kommt. (jm)

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