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Konsortium soll Akzeptanz des RISC-Chip 29k pushen:


24.03.1989 - 

AMD steigt ins Systemgeschäft ein

London (zek) - Unter dem Namen "Fusion29K" hat der kalifornische Chip-Hersteller American Micro Devices (AMD) sowohl in Europa als auch in USA ein Konsortium aufge-

baut, das den AMD-RlSC-Prozessor 29 000 unterstützen soll.

Im "Fusion29K" sind Unternehmen organisiert, die Geräte und Software auf Basis des 29 000 - in Fachkreisen kurz als 29k bezeichnet - entwickeln und bauen. AMD hat diesen Unternehmen die Möglichkeit zur beschleunigten Produktentwicklung gegeben. Zur Fusionsgruppe zählen mehr als 40 Unternehmen, darunter Mentor Graphics, Hewlett-Packard und Ferranti. Aus Deutschland haben sich Kontron Meßtechnik aus Eching bei München und der Karlsruher Netzwerkspezialist Schneider & Koch (S&K) der Runde angeschlossen. Kontron will einen Cross-Assembler und eine C-Version für den

29 000 entwickeln, S&K hat vor, Netzwerkkarten für PCs mit dem AMD-RlSC-Prozessor zu bestücken.

AMD will nach Aussage von European Marketing Manager Steve Dines einen ersten Schritt vom reinen US-Unternehmen zum weltweiten Konzern machen. Außerdem will das Unternehmen, das bisher ausschließlich im Bauelementesektor tätig war, in Zukunft verstärkt als Systemhaus und Anbieter von Komplettlösungen auftreten. Mit dem Start von Fusion29K versucht AMD nach Ansicht von Marktkennern eine Organisation aufzubauen, mittels der das Unternehmen die hauseigene RISC-Entwicklung gegen den neuen Intel-Superprozessor i860 behaupten kann. Durch verstärkte Unterstützung seiner Systemhaus- und OEM-Kunden will AMD es diesen ermöglichen, Geräte und Software schneller zur Marktreife zu bringen, als dies sonst möglich wäre.