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10.10.1997

AMD verliert mehr als erwartet

TAIPEH (IDG) - Advanced Micro Devices Inc. (AMD) meldet höhere Verluste im dritten Quartal als erwartet. Als Grund dafür nennt das Unternehmen den hinter den Prognosen zurückgebliebenen Umsatz mit dem "K6"-Prozessor. PC-Hersteller schrecken eigenen Angaben zufolge vor dem Einsatz der Chips zurück, weil es zu Lieferengpässen gekommen sei.

AMD hatte den K6 als schnellsten x86-Prozessor angekündigt, erreichte aber die ehrgeizigen Verkaufsziele nicht. 5,5 Millionen Chips wollte der Hersteller in der zweiten Jahreshälfte abgesetzt haben. Im zweiten Quartal lag die Verkaufszahl jedoch nur bei 350 000. Auch der Anstieg auf eine Million im dritten Quartal blieb hinter den Erwartungen zurück. Zusammen mit schätzungsweise zwei Millionen K6 im vierten Quartal kommen für die zweite Jahreshälfte allenfalls drei Millionen Prozessoren zusammen.

In dieser Fehlkalkulation sieht AMD die Ursache für die Höhe der Verluste. Genaue Zahlen darüber lagen bis Redaktionsschluß noch nicht vor. Taiwanische PC-Hersteller monierten Unsicherheiten bei der Lieferung der Chips, was von AMD-Mitarbeitern bestätigt wurde. Gegenwärtig sei die Nachfrage größer als die Lieferkapazität.