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09.02.2001 - 

Highend-Notebooks mit Mobil-Athlon

AMD wildert in Intels Revier

MÜNCHEN (IDG) - Mit Mobilvarianten seines Athlon-Prozessors will Intel-Rivale AMD seine bislang eher dürftige Präsenz im Notebook-Bereich ausweiten. Zwei Branchenriesen scheint der Halbleiterhersteller bereits als Abnehmer gewonnen zu haben: Ende März sollen Highend-Notebooks von Hewlett-Packard (HP) und Compaq mit dem neuen Chip auf den Markt kommen.

Bisher war AMD lediglich über die Lowend-Linie seiner K6-Prozessoren im Laptop-Segment vertreten. Hinzu kommt die kürzlich vorgestellte Mobilvariante des Spar-Athlons "Duron", der bisher allerdings lediglich in NECs "La-Vie-U"-Notebook auf dem japanischen Markt angeboten wird. Im Chipmarkt für Highend-Notebooks glänzte der Intel-Konkurrent bislang jedoch mit Abwesenheit. Diese Lücke scheint AMD nun mit dem mobilen Athlon stopfen zu wollen. Über den Auslieferungstermin des Chipneulings sowie dessen Preisgestaltung hält sich der Halbleiterhersteller noch bedeckt. US-Presseberichten zufolge hat eine HP-nahe Quelle jedoch bereits etwas mehr verraten: Demnach sollen Modelle der "Pavilion"- sowie der "Omnibook"-Notebook-Familie des Herstellers mit einer auf 900 Megahertz getakteten Variante des neuen Chips im März erhältlich sein. Insider bei Compaq ließen ebenfalls verlauten, im März kämen Notebooks mit Athlon-CPUs auf den Markt - "mit mindestens 900 Megahertz".

Ganz im Energiespartrend soll sich der mobile Athlon durch - im Vergleich zu den stromhungrigen Desktop-Athlons - niedrigere Leistungsaufnahme auszeichnen. Zudem unterstützt AMDs Neuer die hauseigene "Power-Now"-Technologie des Herstellers. Diese ermöglicht es dem Prozessor, sowohl Stromspannung als auch Taktrate zurückzufahren, um die Leistungsaufnahme im Batteriebetrieb zu reduzieren. Dabei soll Power Now die Einstellung auf verschiedene Werte erlauben.

Nach Ansicht von Analysten sind der neue Chip und das Interesse der beiden namhaften Abnehmer für den Intel-Rivalen strategisch von großer Bedeutung. "Im Notebook-Segment könnte der mobile Athlon AMDs erste echte Attacke gegen Intel bedeuten", so Dean McCarron, Analyst bei Mercury Research.

Doch auch die Konkurrenz schläft nicht: So kündigte Halbleiterriese Intel für Mitte des Jahres mobile Pentium-III-Prozessoren mit 900 Megahertz und einem Gigahertz Taktfrequenz an.