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08.11.1985 - 

Deutsche Tochter optimistisch für 1985:

Amdahl mit dünnerer Profitdecke

MÜNCHEN (ru) - Einen Rückgang des Nettogewinns muß die Amdahl Corp für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchen: 5,7 gegenüber 11,2 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Positiver stellt sich dagegen die Umsatzsituation dar. Die Erlöse stiegen in diesem Quartal auf 221 (180,6) Millionen Dollar. Während der gesamten ersten neun Monate des Fiskaljahres ging der Amdahl-Nettogewinn gegenüber dem Korrespondenzzeitraum 1984 von 20,3 auf 15,4 Millionen Dollar zurück. Der Umsatz dagegen kletterte von 552 auf 604,8 Millionen Dollar.

Der Hersteller IBM-kompatibler Großsysteme und Peripherie begründet das rückläufige Ergebnis mit einer einmaligen Steuergutschrift im vergangenen Jahr, die den Nettogewinn gestützt hat. Der Fortfall dieser Vergünstigung wirkt sich im laufenden Fiskaljahr gewinnmindernd aus.

Deutlich wird dies, betrachtet man den Gewinn vor Steuern. Im Gegensatz zum Reingewinn nahm er im dritten Quartal auf 8,4 (2,1) Millionen Dollar und im ersten dreiviertel Jahr auf 21,96 (16,56) Millionen Dollar zu.

Zuversichtlich gibt sich die deutsche Tochter der US-Gesellschaft. Derzeit, so deren Geschäftsführer Christoph von Blankenhagen, habe die in München ansässige GmbH 42 Anlagen installiert. Nach dem schlechten Ergebnis des vergangenen Jahres gut 70 Millionen Mark Umsatz, hofft das Unternehmen 1985 das "gute Ergebnis" des Jahres 1983 übertreffen zu können. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres setzte Amdahl Deutschland 45 Millionen Mark um.