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03.02.1984 - 

Accelerator bringt Performance-Gewinn bei PCM-Jumbos

Amdahl will 5800-Leistung puschen

SUNNYVALE/MÜNCHEN (kul) - Einen Performance Accelerator für ihre Mainframes vom Typ 5840 und 5850 kündigte jetzt die Amdahl Corp. an. Die Systeme sollen kompatibel zur Prozessorserie 3083 von IBM sein.

Der 580/Accelerator ermöglicht dem Benutzer Herstellerangaben zufolge, den Durchsatz des Prozessors bei außergewöhnlichen Anforderungen zu erhöhen, ohne einen leistungsstärkeren Rechner anzuschaffen. Dank dieser zusätzlichen verfügbaren Leistung könne eine Belastung des Rechenzentrumpersonals erheblich reduziert oder vermieden werden.

Abhängig vom installierten Prozessor und dem gewünschten Leistungsgrad stünden dem Anwender drei Optionen zur Verfügung: Option 1 bewirke eine Steigerung auf das Niveau der 5850, also um etwa 25 bis 30 Prozent, Option 2 hebe den 5850-Prozessor auf den Level eines 5860-Mainframes an, was einer Verbesserung um 30 bis 35 Prozent entspricht. Option 3 schließlich rüste den 5840-Prozessor zur Performance einer 5860 auf, die Leistungssteigerung entspreche somit 60 bis 70 Prozent.

In jedem Fall könne diese Verbesserung der Performance durch ein einziges Kommando bewirkt werden. Ein weiterer Befehl stufe die Leistung des Prozessors wieder auf den ursprünglichen Wert zurück.

Der 580/Accelerator von Amdahl besteht laut Anbieter aus einer Konsol-Software und der 580/Accelerator-Hardware. Er benötige keine zusätzliche Stellfläche. Diese Systemeinrichtung werde dem Anwender im Rahmen eines Acceleratorvertrages zur Nutzung überlassen und verbleibe im Eigentum des Herstellers. Eine spezielle Hardwareeinrichtung messe die verbrauchte Rechenzeit, während der Accelerator angewandt werde. Der Benutzer zahle für das System folglich nur dann, wenn sein Rechner im Accelerator-Modus laufe. Für die Installation erhebt Amdahl eigener Aussage zufolge keine zusätzliche Wartungsgebühr, ebenso sei keine Mindestbenutzung vorgeschrieben. Die Abrechnung erfolge auf Stundenbasis.

Die ersten Auslieferungen sind für das 1. Quartal 1984 vorgesehen.