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17.05.1996 - 

Windows NT als Betriebssystem

Amdahls Envista-Server mit schneller MVS-Verbindung

Die Maschinen basieren auf den Standardplatinen, die Intel für die Pentium-Pro-Prozessoren anbietet. Amdahl liefert dazu Erweiterungen für die Wartung und Fernsteuerung der Rechner sowie einen erhöhten Ausfallschutz mit Hilfe einer redundanten Stromversorgung und Kühlung. Das Basissystem "Envista Frontline Server" kann mit maximal vier CPUs bestückt werden, der "Envista Central Server" läßt sich zusätzlich zu einem Cluster aus acht Systemen mit bis zu 32 CPUs zusammenschließen.

Das kleinere Frontline-System bietet Platz für zwölf Festplatten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 GB, Steckkarten lassen sich in einen der sechs PCI- oder vier EISA-Anschlüsse stecken. Diesen Aufbau hat Amdahl beim Cluster übernommen, jeder Knoten entspricht einem Frontline Server. Jeweils zwei dieser Knoten lassen sich in einem Systemschrank montieren, maximal acht bilden einen Cluster. Die Verbindung zwischen den Knoten läuft über eine Fast-Ethernet-Verbindung (Übertragungsrate: 100 Mbit/s). Laut Theodor Sussbauer vom Amdahl-Marketing in Deutschland gibt es auch Überlegungen, auf die Non-Uniform-Memory-Access-(NUMA-)Verbindungen zu setzen, die Sequent und NCR verwenden wollen.

Die Envista-Maschinen seien keine Abteilungs-Server, sondern als Zentralrechner für große Unternehmen gedacht, erklärte Sussbauer. Er beschrieb ein Szenario, in dem ein Envista-System Daten für Decision-Support-Anwendungen vom Mainframe lade, um sie erst dann auf einem Unix-Rechner auszuwerten. Die MVS-Verbindung der Envista sei wesentlich schneller als die A-Plus-Anbindung zwischen Suns Sparc-Rechnern und dem Großrechner.