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09.04.2004 - 

Eine Reihe neuer Systeme präsentiert

AMDs Opteron auch in IBM-Workstation

MÜNCHEN (CW) - IBM kommt mit der Vorstellung neuer Systeme von der Workstation über Midrange-Server bis zu Hochleistungs-Blade-Racks schier außer Atem.

Der Chiphersteller AMD kann einen weiteren Erfolg verbuchen: IBM verwendet die "Opteron"-CPU, auf der sowohl 64- als auch 32-Bit-Anwendungen laufen können, erstmals auch in einer Workstation, der "Intellistation A Pro". Big Blue hat sich für das Opteron-Modell 248 entschieden, das mit 2,2 Gigahertz getaktet ist. Eine weitere Besonderheit dieses Systems ist die Hypertransport-Technik, eine Hochgeschwindigkeits-Architektur, die Achtfach-AGP-Grafik und PCI-X unterstützt.

Die Intellistation A Pro wird ab Mai dieses Jahres zu Preisen ab 2540,40 Euro inklusive Mehrwertsteuer verfügbar sein. Der exakte Preis ist abhängig von der Wahl diverser Optionen wie der Größe der Festplatte und der Bestückung mit PC-3200-RAM-Speicher. Außerdem bietet IBM diverse schnelle Grafikkarten von Nvidia an. Das System wird mit vorinstalliertem Red Hat Enterprise Linux Workstation für 32 und 64 Bit ausgeliefert. Auf ihm läuft aber auch das Suse Linux für den Opteron. Die Workstation eignet sich ferner für den Betrieb mit Windows XP Professional, sobald Microsoft dessen 64-Bit-Unterstützung verfügbar macht.

Mit den Servern "206" und "306" der X-Series erweitert IBM das Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen. Beide Rechner arbeiten mit dem Pentium 4 von Intel. Erstmals finden sich in Rechnern dieser Einstiegsklasse "Simpleswap-SATA"-Festplatten, die sich ohne Schraubenzieher auswechseln lassen, und der Raid-Speicher-Controller "Serveraid 7e" für höhere Systemsicherheit. Die Hauptspeicherkapazität beträgt bis zu 8 MB.

Das System x206 ist ein Tower mit einem Prozessor. Der Preiskatalog beginnt, abhängig von der Ausstattung mit RAM und Platten, bei 500 Euro. Der Server x306 ist ein Rack-Modul mit ebenfalls einer CPU, erhältlich ab 1400 Euro.

Für Anforderungen in der Telekommunikation, vor allem für Internet-Dienste und -Telefonie sowie mobile Netzstrukturen, hat IBM das "Bladecenter T" ausgelegt. Auch hier gibt es eine Reihe von Optionen. So besteht die Wahl zwischen Zwei- oder Vier-Wege-Blades mit Intels Xeon-Prozessoren oder einem mit zwei Power-Prozessoren von IBM bestückten Blade. Die Systeme laufen mit Linux. (ls)