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03.04.1998 - 

Amelio geht mit Apple ins Gericht

Amelio geht mit Apple ins Gericht Steve Jobs bekommt als CEO den Segen des Aufsichtsrats

Jobs darf nun nach dem Willen des Gremiums so lange auf seinem Posten bleiben, wie er möchte.Damit ist das leidige Thema, ob er den Posten nur als Interimslösung innehat, zunächst vom Tisch.Apples Director Edgar Woolard erklärte dazu: "Er ist der CEO.Ob wir ihn nun Interims- nennen oder nicht, ist kein Thema mehr.Wir hoffen, daß er uns möglichst lange erhalten bleibt."Jobs selbst weigerte sich, nähere Aussagen zur möglichen Dauer seiner Amtszeit zu treffen.

Ganz anders sieht das allerdings der geschaßte Gilbert Amelio, der im vergangenen Jahr von Jobs abgelöst wurde.In seinem demnächst erscheinenden Buch "Meine 500 Tage bei Apple" geht er mit dem Management der Macintosh-Company hart ins Gericht.Er bezeichnet Steve Jobs als "unberechenbar" und "manisch", andere Top-Executives müssen sich als "passiv", "widerspenstig" sowie "egoistisch" titulieren lassen.

Seine Entlassung führt Amelio auf Intrigen von Jobs und Oracles CEO Larry Ellison zurück, die seiner Ansicht nach massiv auf Mitglieder des Aufsichtsrats eingewirkt haben.Die 800 Millionen Dollar Verluste, die Apple unter seiner Ägide hinnehmen mußte, hätten dann ein übriges getan."Ich war in einem Netz von Verschwörung gefangen, das so intrigant war wie ,Der Rosenkrieg'", schreibt Amelio.