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Standards zum Bandbreiten-Management finden kaum Beachtung


23.10.1998 - 

Amerikanische Provider tun zu wenig für die Service-Qualität

Auf der Internet World in New York, die vom 6. bis 20. Oktober stattfand, debattierten die ISPs Uunet Worldcom, Psinet, AT&T, GTE und Cable & Wireless die Dienstgüte der Netze. Zwar sehen die Firmen Handlungsbedarf, speziell für Anwendungen wie die IP-Telefonie die Verfügbarkeit von Bandbreiten zu verbessern, doch wollte sich keiner der Manager auf ein Verfahren zur Bandbreitenreservierung festlegen. Solche Mechanismen durchlaufen gerade den Standardisierungsprozeß der Internet Engineering Task Force (IETF). Damit Anwender auch über die Grenzen eines Provider-Netzes hinweg garantierte Bandbreiten nutzen können, müssen sich die Betreiber auf eine Methode einigen.

In der IETF werden die Bandbreitenreservierungs-Mechanismen Resource Reservation Protocol, Differential Service (Diff-Serv) sowie Multiprotocol Label Switching diskutiert. Welcher davon als Standard zum Zuge kommt, steht noch nicht fest, doch erklärte Alan Taffel, Vice-President of Marketing and Business Development bei Uunet Worldcom, 1999 als das Jahr der Verbesserungen in Sachen Servicequalität.

Ähnlich uneinig sind sich die Provider, was die Sicherheit betrifft. Zwar bieten alle Netzbetreiber Virtual Private Networks (VPNs) an, doch keiner erfüllt die Vorgaben des von der IETF spezifizierten Internet Security Protocol (Ipsec). Dieser Standard sieht Krypto-Funktionen mit 128-Bit-Schlüsseln sowie die Authentifizierung von Anwendern mit digitalen Zertifikaten vor.