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Fachverbaende ermitteln Entwicklung bis zum Jahr 2003

Amerikanischer IT-Branche stehen ruhige Jahre bevor

09.04.1993

So glaubt die Computer and Business Equipment Manufacturers Association (CBEMA) in Washington, einer der fuehrenden amerikanischen Fachverbaende der Informationstechnologie mit den Einzelbereichen Fernmeldetechnik, Computer und Bueromaschinen, dass die Zeit der zweistelligen Zuwachsraten vorerst vorbei ist. In ihrem Lagebericht "Information Technology Industry" beziffert die CBEMA den durchschnittlichen Umsatzzuwachs der Branche von 1972 bis 1982 auf 13,2 Prozent bei einer nominalen BIP-Steigerungsrate von zehn Prozent.

7,6 Prozent Plus fuer die Informationstechnologie

Fuer den Zeitraum von 1982 bis 1992 ermittelte der Fachverband 8,5 Prozent Branchenwachstum gegenueber 6,5 Prozent BIP-Anstieg. Besonders guenstig entwickelten sich Computer und Bueromaschinen mit einem jaehrlichen Plus von 14,5 Prozent in den 70er Jahren und einem jaehrlichen Plus von 11,6 Prozent in den 80er Jahren. Die Fernmeldetechnik kam nur auf eine Steigerung von 12,2 beziehungsweise 5,2 Prozent pro Jahr.

Zwischen 1992 und 2003 duerften laut Schaetzungen des Marktforschungsinstituts BDA Associates in Eastchester, New York, die Umsaetze mit Computern und Bueromaschinen nur noch um jaehrlich 9,3 Prozent, die der Fernmeldetechnik um 4,5 Prozent zulegen. Damit wuerde die gesamte Informationstechnologie nur noch ein Plus von 7,6 Prozent aufweisen bei geschaetzten 7,3 Prozent BIP- Zuwaechsen.

Der Umsatz der Branche im In- und Ausland duerfte 1992 vorlaeufigen Angaben zufolge etwa 573,2 Milliarden Dollar erreicht haben. Dies entspricht einer Steigerung von rund 6,4 Prozent gegenueber dem Vorjahr. Fuer 1993 erwartet die CBEMA Einnahmen von rund 614,1 Milliarden Dollar, was gegenueber 1992 einen Anstieg von 7,1 Prozent bedeuten wuerde. Bis zum Jahr 2003 prophezeit BDA Associates fast eine Verdoppelung des IT- Umsatzes auf rund 1,3 Billionen Dollar.

Wichtigster Bereich werden Computer einschliesslich Bueromaschinen bleiben. Hier erwarten die Experten von 1992 bis 2003 eine Umsatzzunahme von 342,5 auf 911,6 Milliarden Dollar. Die Fernmeldetechnik, so die Prognosen, duerfte von 230,7 auf gut 374,5 Milliarden Dollar zulegen. Unter den DV-Geraeten sollen sich die Mikrocomputer am besten entwickeln. 1992 wurden etwa 7,9 Millionen dieser Rechner fuer rund 20,6 Milliarden Dollar verkauft. Die Geraete kosteten damit im Durchschnitt 2607 Dollar. Fuer 1993 erwarten die Analysten der BDA Associates Verkaeufe von rund 8,5 Millionen Mikrocomputern fuer insgesamt 22,1 Milliarden Dollar, fuer das Jahr 2003 wird ein Absatz von 15 Millionen Mikros fuer ingesamt rund 41,8 Milliarden Dollar prognostiziert. Daraus ergaeben sich Durchschnittsmpreise von etwa 2600 beziehungsweise 2787 Dollar und ein im Vergleich zu groesseren Geraeten ueberdurchschnittlicher Umsatzzuwachs von rund 6,6 Prozent pro Jahr.

Zu den Mikrocomputern kam 1992 laut CBEMA ein Absatz von 240 000 Minicomputern (gegenueber 1991 ein Plus von 3,1 Prozent) fuer 13,1 Milliarden Dollar (plus 1,6 Prozent) mit einem Durchschnittspreis von

54 438 Dollar (1991: 54 522 Dollar). 1993 beziehungsweise 2003 soll sich der Minicomputerabsatz laut BDA-Associates-Schaetzungen nur geringfuegig auf 244 300 beziehungsweise 287 500 Rechner fuer 13,3 beziehungweise 14,9 Milliarden Dollar steigern. Ihr Preis ginge damit von 54 400 auf 51 830 Dollar pro Rechner zurueck.

Die Zahl der verkauften Grossrechner sank 1992 gegenueber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf 12 150 fuer 14,3 Milliarden Dollar (minus 0,5 Prozent). Dabei blieb ihr Durchschnittspreis bei knapp 1,2 Millionen Dollar weitgehend stabil. In den kommenden zehn Jahren soll der Absatz von Mainframes dagegen wieder auf 12 330 (1993) beziehungsweise 16 950 Rechner (2003) im Wert von 14,6 beziehungsweise 17 Milliarden Dollar steigen. Dies ergaebe einen Umsatzzuwachs um 1,5 Prozent pro Jahr, wobei der durchschnittliche Preis auf zirka eine Million Dollar zurueckginge.