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29.07.1977 - 

Gemeinsame Front gegen Asiaten

Amerikas Angst vor Japans EDV-Offensive

PALO ALTO/NEW YORK (ee) - Auf dem EDV-Markt erwarten die USA demnächst eine Offensive der Japaner. Weil die Export-Strategie bei Stahl, Autos, Schiffen und Optik für die Söhne Nippons offensichtlich aufging, wird das gleiche auch für die US-Domäne Computer-Markt befürchtet. Vor allem die Tatsache, daß Japan nunmehr eine massive Exportförderung für Computer eingeführt hat, liefert den Amerikanern Anlaß zu ihrer Besorgnis.

Im nervös reagierenden Halbleiter-Geschäft sind die führenden US-Hersteller Motorola Inc., Fairchild Camera, Itel, NationaI Semiconductor, die Mostek Corp. und die Advanced Micro Devices Inc. bereits wortstark auf die Barrikaden gegangen: Sie werfen den Japanern vor, am Weltmarkt ein Kartell für Halbleiter zu bilden. Die US-Regierung wurde aufgefordert, diese Entwicklung zu unterbinden. Stein des Anstoßes sind 250 Millionen Dollar für die Entwicklung neuer Halbleiterprodukte, die aus dem Staatssäckel in die Kassen der Nippon Electric, der Tokyo Shibaura Electric, der Hitachi Ltd., Fujitsus und der Mitshubishi Electric fließen. Der US-Sonderbeauftragte für Handel, Robert Strauss, dem die amerikanischen Unternehmen ihre Bedenken vorgetragen haben, "zeigte Verständnis" und will das Thema im Herbst auf der Genfer Welthandels-Konferenz zur Sprache bringen.