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11.07.1986

AMI hofft auf Chip-Konjunktur

UNTERPREMSTÄTTEN (CW) - Nach 200 Millionen Schilling Verlust im Vorjahr hofft das Austria Mikrosysteme International-Halbleiterwerk AMI, Unterpremstätten/Graz, für 1986 auf ein besseres Ergebnis. So konnte das Werk, das sich auf anwendungsspezifische Schaltkreise spezialisiert hat, laut Vizepräsident Dieter Daum in den ersten Monaten dieses Jahres eine Auftragssteigerung verzeichnen, die sich in der zweiten Hälfte weiter fortsetzen soll. Auch rechnet Daum für das Jahresende mit einem weltweiten Anziehen der Halbleiterpreise.

Die Stabilisierung von AMI soll sich auch auf den Personalstand positiv auswirken. Nachdem im Vorjahr die Mitarbeiterzahl von 470 auf 430 reduziert worden war und sich derzeit auf 450 eingependelt hat, soll sie nun auf 500 Beschäftigte aufgestockt werden.

Dagegen wird sich laut Daum bei den AMI-Eigentumsverhältnissen nichts ändern. Von einer Siemens-Beteiligung, wie unlängst spekuliert könne keine Rede sein. AMI werde auch weiterhin zu 51 Prozent dem amerikanischen Gould-Konzern und zu 49 Prozent der Voest-Alpine gehören.