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Experten sehen Probleme durch schlechtes Image:


30.09.1988 - 

Amstrad kommt mit PC-Serie 2000

LONDON (CW) - Einen Schritt in Richtung zu professionellen Anwendern hat Amstrad unternommen und eine neue Serie von PCs angekündigt. Sie umfaßt Rechner auf Basis der Prozessoren 8086, 80286 und 80386. Branchenkenner sehen jedoch Absatzprobleme. Der Grund: Die Rechner der vorherigen Generation haben das Image von Billig-Systemen.

Das neue High-End-Modell PC2386 arbeitet mit einer Taktfrequenz von 20 Megahertz und hat einen Hauptspeicher mit 4 MB. Zur Standardausstattung gehört außerdem eine 65-MB-Festplatte, ein 3 1/2-Zoll-Diskettenlaufwerk für 1,44 MB VGA-Grafik und fünf 16-Bit-Erweiterungssteckplätze. Als Software liefert Amstrad DOS 4.0, MS-Windows 386 und GW-Basic mit. Das Gerät kostet 4500 Dollar. Den mittleren Leistungsbereich dieser Klasse deckt ein 80286er-PC (Bezeichnung: PC2286) ab, der in acht unterschiedlichen Konfigurationen erhältlich ist und 1700 Dollar kostet. Das Einstiegsmodell, der PC2086, ist mit dem Intel 8086 ausgerüstet. Der Preis liegt bei rund 1000 Dollar.

Um Kunden mit Hard- und Softwareproblemen nicht allein zu lassen, hat Amstrad einen Vertrag mit dem britischen Service-Unternehmen Saphire International Ltd. geschlossen. Benutzer eines PC2000-Systems haben - so die Abmachung - einen kostenlosen Anspruch auf telefonische Unterstützung durch das Unternehmen sowie auf einen zweistündigen Einführungskurs.

Marktkenner sagen der PC-Linie jedoch einen schweren Stand voraus. Die Rechner seien zwar für den Einsatz in Unternehmen geeignet, aber es gehe den Kunden auch um das Ansehen des Herstellers, meint der Vertreter eines fahrenden britischen Händlers. Der gleichen Meinung ist Jonathan Sheldrake, Analytiker der International Data Corporation (IDC): "Amstrad wird Probleme haben, die Rechner in Unternehmen abzusetzen. Und das ist hauptsächlich eine Frage des Images."