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02.03.2001 - 

Microsoft

An Corel die Finger verbrannt

MÜNCHEN (CW) - Microsoft hat bei der US-Börsenaufsicht Schritte eingeleitet, um seine Anteile am kanadischen PC-Softwarespezialisten und Konkurrenten Corel von Vorzugsaktien in Stammaktien umzuwandeln. Dann wäre es möglich, diese wieder zu verkaufen. Microsoft hatte im Oktober letzten Jahres 24 Millionen Anteilscheine zum Stückpreis von 5,625 US-Dollar gekauft, derzeit stehen die Corel-Aktien bei 2,2 Dollar. Die Aktien zum jetzigen Kurs zu verkaufen wäre ein miserables Geschäft, könnte Microsoft allerdings von einer Untersuchung des US-Justizministeriums befreien. Das geht der Frage nach, ob Microsoft durch die Beteiligung auf unlautere Weise Einfluss auf die Geschäftspolitik von Corel genommen hat. Insbesondere der Rückzug Corels aus dem Linux-Geschäft hatte das Interesse der Ermittlungsbehörden erregt (siehe CW 8/01, Seite 8).