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05.12.1975 - 

Hohe Preise lohnen sich

An DFÜ verdient die Post am meisten

BONN - Die "Überlassung von Telegrafenstromwegen", wegen der Höhe der Gebühren vor allem von DFÜ-Anwendern häufig kritisiert, war für die Bundespost 1974 das beste Geschäft: Mit einem Kostendeckungsgrad von 125,1 Prozent brachte dieser Zweig des Telegrafendienstes 18,3 Millionen Mark Überschuß ein. Das ist relativ am meisten - absolut freilich gering gegenüber den Überschüssen aus dem Telexdienst (114 Millionen Mark bei einem Kostendeckungsgrad von 120 Prozent) und aus dem Fernsprechdienst (1,9 Milliarden Mark bei einem Kostendeckungsgrad von 113,67 Prozent). Wegen der 200 Millionen Markt Defizit aus dem Telegrammdienst kam das Fernmeldewesen insgesamt 1974 nur auf eine Kostenüberdeckung von 112,2 Prozent - entsprechend rund 1,9 Milliarden Mark, 419 Millionen Mark mehr als im Vorjahr. Weil sie im Postwesen eine Kostenunterdeckung von 3,1 Milliarden Mark verzeichnen mußte (430 Millionen Mark mehr als 1973) ergab die Kosten und Leistungsrechnung der Bundespost für 1974 insgesamt wieder eine Unterdeckung oder ein Minus von 1,3 Milliarden Mark. -py