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Bildschirmarbeitsplätze:

An die Gegebenheiten anpassen

14.08.1981

BASEL (sg) - Je länger je mehr verstärkt sich der Eindruck, daß ohne Bildschirm bald nichts mehr in der EDV geht. Denn Bildschirm-Dialog mit dem Computer ist, Ergonomie hin oder her, heute einfach unabdingbar. Zumindest für die EDV-Strategen. Weniger vielleicht für die Benutzer, von denen einige bereits ihre einstige Begeisterung für "das Fenster zum Computer" infolge unvermeidlicher Bildschirmmüdigkeit, was auch immer man darunter verstehen mag, verloren haben dürften.

Den weiteren Vormarsch der Bildschirme, gleich ob nun als Fenster zum Computer oder zum Textsystem kann niemand mehr aufhalten. Und selbst dem Versuch, diesen in erträgliche Bahnen zu lenken, wie dies wohl zu wünschen wäre, scheinen wenig Erfolgsaussichten beschieden zu sein Also heißt es sich anzupassen.

In diesem Sinne hat sich auch das ZED (Zentralstelle für elektronische Datenverarbeitung des Kantons Basel-Stadt) zu arrangieren gewußt und zusammen mit dem Gesundheitsamt allen ZED-Mitarbeitern die Möglichkeit geboten, freiwillig an einem Sehtest teilzunehmen. Das Echo der Mitarbeiter wie auch der Mediziner auf diesen Versuch hin war sehr positiv.

Auch das Hochbauamt hat sich mit diesem Problemkreis befaßt und einen Standard-Bildschirmtisch in ihr Mobiliarprogramm aufgenommen Gert Meyer, der Innenausbau-Berater des Stadt-Kantons meint dazu, daß mit Einbezug des Bildschirms ein weiterer Arbeitsbereich geschaffen wurde, der ein mehr oder weniger starres Verharren an einem fixierten Punkt mit einer gleichbleibenden Blickrichtung erfordert. Eine körperliche Veränderung während der Arbeit am Bildschirm sei fast nicht möglich, so daß der Arbeitende an den Arbeitsplatz fixiert ist.

Um dem immer größer werdenden Mitarbeiterstab des Kantons Basel-Stadt, der mit dem Bildschirm konfrontiert wird, einen angemessenen Arbeitsplatz zu schaffen, wurde ein spezieller EDV-Bildschirmtisch kreiert. Er ist als Ergänzung zum bestehenden Büromöbelprogramm gedacht. Dabei wurde bewußt auf eine Vielzahl von Verstellmechanismen verzichtet und nur die wesentlichen Verstellfunktionen angebracht,. um die Kosten für dieses Ergänzungsmöbel in einem vernünftigen Rahmen zu halten.

Man kann die Distanz und Neigung zur Bildschirmfläche verändern. Die Tastaturhöhe ist wie bei allen Schreibmaschinentischen fest fixiert, die Anpassung erfolgt durch den höhenverstellbaren Stuhl. Ebenso wurde durch ein neues Fußgestell eine möglichst große Beinfreiheit erreicht.