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23.03.1990 - 

Sony Deutschland GmbH

Analog-optisches System liefert hohe Bildqualität

23.03.1990

Zur CeBIT präsentiert Sony ein analog-optisches System nach dem Komponenten-Aufzeichnungsverfahren.

Das bedeutet, Farb-Videoaufnahmen lassen sich analog und der dazugehörige Ton digital auf eine einmal beschreibbare Laser-Bildplatte abspeichern. Bestehend aus einer Steuereinheit und einem Video-Disc-Recorder, erlaubt dieses "Analogue-Draw-System" (DRAW = Direct Read After Write) neben der Speicherung von Audio- und Videosignalen auch das Abspielen dieser gespeicherten Informationen .

Das "Analogue-Draw-System" arbeitet in PAL, ist aber nachgerüstet auch im NTSC-Standard zu betreiben. Ausgelegt für eine Videobandbreite von 4 1/2 MHz (s/w 7 MHz), ein Signal-Rausch-Verhältnis von mehr als 45 dB, einen Composite- und einen Component- sowie RGB-Ein-Ausgang, liefert das System eine Bildqualität im High-end-Standard.

Die maximale Aufnahmezeit auf einer Bildplatte beträgt 24 Minuten pro Seite. Es können bis zu 36 000 Einzelbilder auf einer Seite abgespeichert werden. Die Zugriffszeit liegt unter einer halben Sekunde.

Mit dem DIH-2000 präsentiert Sony eine Lösung für die neugeschaffenen Möglichkeiten der Bildkommunikation durch ISDN: ein multifunktional einsetzbares digitales Farbbild- und Tonübermittlungssystem. Bestehend aus einem Farbbildmonitor (GVM-1400), einer Prozessoreinheit und einem Keyboard, verarbeitet das System Farb-Video-Standbilder, Text, Sprache, Grafiken oder transparente Daten.

Die Datenübertragung kann über das von der Bundespost neu geschaffene ISDN-Netz oder über das Analog-Telefonnetz, internationale Mietleitungen sowie Datex-L erfolgen.

Ankommende Informationen empfängt und verarbeitet das System automatisch. Die Einspeisung von Informationen in das DIH-2000 kann direkt über eine Videokamera, eine magnetooptische Speicherplatte sowie eine Still-Videokamera, einen PC oder ein Grafiktableau erfolgen. Die Bildauflösung liegt je nach Standard bei 754 mal 480 Pixel (NTSC), oder bei 768 mal 580 Bildpunkten (PAL).

Vor einem halben Jahr ist Sony auf breiter Front in das Computer-Display-Geschäft eingestiegen. Damit hält die bereits in der Farbfernseh-Technologie anerkannte Black-Trinitron-Bildröhre Einzug in die Welt der Datenverarbeitung. Mit dem "CPD-1402E/5" können alle Modi des IBM-PS/2-Systems einwandfrei dargestellt werden. Die Superfine-Pitch-Bildröhre versetzt das Display in die Lage, 1024 mal 768 Bildpunkte wiederzugeben. Beim Einsatz als Computerdisplay ist die Verwendung einer entspiegelten Bildröhre unerläßlich.

Ferner entwickelte das Unternehmen das Display "CPD 1404E", ein hochauflösendes 14-Zoll-Multiscan-Display mit großem Eingangsfrequenzbereich. Eingesetzt werden kann es in Verbindung mit Enhanced EGA-, VGA-, PGA-, 8513A-Grafikkarten sowie VGA-Computern bis zu einer Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln.

Für die Darstellung auf großen Flächen stellt Sony den Großbildprojektor VPH-127QM vor. Mit einer Lichtleistung von 650 Lumen und einer Auflösung von 1250 Linien soll er wachsenden Anforderungen gerecht werden.

Sein hoher Frequenzbereich (horizontal 15 kHz bis 75 kHz, vertikal 38 Hz bis 150 Hz) kam sowohl Videosignale als auch Computersignale des CGA-, EGA-, VGA-Standards sowie Signale von CAD/CAM-Systemen wiedergeben. Über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung lassen sich alle Funktionen steuern.

Informationen: Sony Deutschland GmbH, Hugo-Eckener-Straße 20, 5000 Köln 30, Telefon 02 21/59 66-0 Halle 17, Stand C34/E33