Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.03.1990 - 

Yankee Group sieht SiemensNixdorf nicht vorne

Analysten: Bull hat in Europa die besten Karten

WATFORD (CW) - In Sachen DV könnte Bull die Nummer eins in Europa werden. Weit. aus bessere Chancen als dem künftigen Siemens-Nixdorf-Konzern räumt den Franzosen die Yankee Group Europe, Watford, in ihrer Studie "The First European: Can Bull Win?" ein. Der Grund: Im Gegensatz zur Konkurrenz ist Bull auf den wichtigsten internationalen Märkten präsent.

Die Marktforscher kommen zu dem Ergebnis, daß sich Bull vor allem durch die Akquisition der amerikanischen Zenith Data Systems zu einem Unternehmen mit internationalem Anspruch mausern werde. Voraussetzung sei allerdings, daß es den Franzosen gelinge, aus den heterogenen Konzern-Strukturen ein einheitliches Unternehmen mit einer weltweiten Strategie zu schmieden. Wer in Europa die Nase vorn haben will, muß nach Ansicht der Yankee Group sowohl im eigenen Land als auch in den Nachbarländern stark repräsentiert sein. Bull sei einerseits dabei, seine Position in Frankreich zu festigen, andererseits werde das Unternehmen aber auch außerhalb der Landesgrenzen zu einer echten Alternative für DV-Anwender. Ein langfristiger Erfolg hängt laut Studie davon ab, inwieweit das Unternehmen auch in Zukunft - unabhängig von den französischen Marktgegebenheiten Angebote für die spezifischen Anforderungen anderer europäischer Länder entwickeln kann.

Eine hervorragende Ausgangsposition hat sich Bull nach Ansicht der Marktforscher bereits in Italien und Großbritannien gesichert. Auf dem italienischen Computermarkt verfügen die Franzosen über den drittgrößten Marktanteil. Bei den Briten visiert das Unternehmen mit Erfolg die vertikalen Märkte an und bietet außerdem neue Strategien für die Systemintegration. (Siehe auch Seite 158)