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14.02.1997 - 

Compaq mit Übernahmegelüsten?

Analysten erwarten Bereinigung des Marktes bei Notebook-Herstellern

Die Compaq Computer Corp. wird als Kandidat gehandelt, der sich mit Übernahmegelüsten am Markt der Anbieter von Mobilsystemen umsieht. In gewisser Hinsicht kann man auch den Plan der Samsung Electronics Co., die AST Research Inc. komplett zu übernehmen, zu diesen Verschmelzungstendenzen hinzuzählen, auch wenn man AST sicherlich nicht auf die Position eines Notebook-Lieferanten reduzieren sollte.

Als weitere Beispiele für den Konsolidierungstrend werden die Apple Computer Inc. und die Digital Equipment Corp. (DEC) angeführt, deren Notebook-Geschäft anfällig sei. Apple etwa fiel in den USA bei der Berechnung der Marktanteile im Segment tragbarer Rechner vom vierten auf den sechsten Platz. DEC hat es überhaupt noch nicht unter die ersten Zehn geschafft.

Andrew Seybold, Herausgeber des US-Fachblattes "Outlook on Communication and Computing", sagt, die Topanbieter im Notebook-Segment würden solch eine Marktbereinigung sicherlich überleben. Allerdings gebe es eine Menge anderer Hersteller, die gefährdet seien.

Steve Lair, der von TI zu Acer wechselt und dort den Posten des Senior Vice-President of Sales and Marketing bekleiden wird, stößt ins gleiche Horn: Man könne davon ausgehen, daß in Zukunft vermehrt Hersteller von tragbaren Rechnern unter ein Dach schlüpfen würden. Dazu gehörten auch Unternehmen, die als Einzelkämpfer zu den Verlierern zählten. Selbstredend hält er das Tandem TI-Acer nicht für ein solches. Der Notebook-Markt sei sehr hart, so Lair weiter.

Für Anwender würde eine Konzentration auf wenige Anbieter von Notebook-Systemen nicht unbedingt Vorteile bringen: Analysten wie Randal Giusto von IDC sehen in solch einer Branchenbereinigung beispielsweise keine Option, die bis heute allgemein üblichen langen Wartezeiten auf Produkte zu reduzieren (vgl. CW Nr. 49 vom 6. Dezember 1996, Seite 4). Giusto glaubt allerdings, daß der Preisdruck in der Industrie anhalten wird, was den Trend zu schwindenden Gewinnmargen weiter beschleunigen und so wiederum Unternehmen in die Bredouille bringen wird.