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30.03.1990 - 

Bedarf an Mainframe-Spreadsheets ist gering

Analysten: "Lotus 1-2-3/M" wird den Markt durchdringen

WESTBORO (IDG) - Das von Lotus und IBM gemeinsam angekündigte Mainframe-Spreadsheet 1-2-3/M sorgt bereits vor seiner Auslieferung für Wirbel.

Eine Erhebung von der Sentry Market Research in Westboro/Massachusetts zeigt: Die Tabellenkalkulation könnte schon 1990 das am zweitbesten verkaufte Spreadsheet-Programm für Mainframes sein.

Den ersten Platz wird nach Einschätzung der Analysten in diesem Jahr die Computer Associates International Inc. mit ihren Produkten "Supercalc" und "Megacalc" belegen. An zweiter Stelle sehen die Marktforscher sowohl Access Technology mit "20/20" als auch das von IBM vermarktete Produkt Lotus

1-2-3/M. Die Trax Software wird laut Vorhersage mit ihrem Produkt "ESS" auf dem dritten Rang liegen.

Diese Zahlen, erhoben bei 717 interessierten Anwendern, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß Mainframe-Spreadsheets nach wie vor bei Großrechner-Anwendern auf wenig Akzeptanz stoßen. Nur zehn Prozent aller IBM-Mainframe-User setzen derzeit eine Tabellenkalkulation ein.

Interviews, die von der amerikanischen CW-Schwesterpublikation Computerworld durchgeführt wurden, bestätigen die negative Haltung der Anwender. Viele von ihnen zweifeln daran, daß mit Hilfe dieser Software der angekündigte Zugriff auf Mainframe-Daten auch wirklich so problemlos ist, wie versprochen.

1-2-3/M-Versionen für die IBM-Betriebssystem-Umgebungen MVS/XA JES 2 und VM/SP 5 sollen noch im März ausgeliefert werden. Im Juni werden dann Herstellerangaben zufolge weitere Versionen für MVS/XA JES 3, MVS/SP, MVS/ESA, VM/SP 6 und VM/XA erscheinen. Deutsche Versionen sindab September erhältlich.