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02.06.2000 - 

Vor allem deutsche Unternehmen sehen Vorteile

Analysten: Markt für Unified Messaging entwickelt sich prächtig

MÜNCHEN (CW) - Elektronische Kommunikationsformen sind heutzutage unverzichtbar geworden. Deshalb sehen die Analysten von Frost & Sullivan einen regelrechten Boom für den Bereich Unified Messaging: Diese Technologie soll dem Anwender Sprach-, E-Mail- und Faxnachrichten vereinheitlicht zugänglich machen.

Die Vorteile von Unified Messaging liegen auf der Hand: Anstatt verschiedene Geräte beziehungsweise Programme zum Empfang oder Versenden von Mitteilungen zu benutzen, können Anwender damit von einer Anwendung aus Faxe verschicken, E-Mails schreiben oder ihre Voice-Mails abrufen. Das vereinfacht einerseits die Kommunikationswelt, hilft aber auch Zeit und Geld sparen. So müssen etwa Faxe nicht mehr an einem zentralen Ort ausgedruckt und dann erst verteilt werden, sondern lassen sich gleich zum PC des Anwenders schicken, wo er sie im Eingangsfach seines Unified-Messaging-Clients empfängt.

Aufgrund dieser Vorteile prophezeien die Auguren dem europäischen Markt ein geradezu schwindelerregendes Wachstum. Beliefen sich die Umsätze 1999 noch auf 135 Millionen Dollar, so sollen sie im Jahr 2006 bereits 18,1 Milliarden Dollar betragen. Begünstigt werde diese Entwicklung durch die nach wie vor steigende Verbreitung von Internet und E-Mail, sinkenden Preisen für Mailboxen und die wachsende Popularität des Wireless Application Protocol (WAP) sowie Voice over IP (VoIP).

Die Anwender hierzulande scheinen der Technologie besonders aufgeschlossen zu sein: Deutschland sehen die Analysten von Frost & Sullivan als wichtigsten Ländermarkt für das Unified Messaging in Europa, gefolgt von Großbritannien und Skandinavien. Am stärksten genutzt wird Unified Messaging derzeit von den Unternehmen. Sie sehen in der Technologie ein Mittel, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern.