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30.06.1995

Analysten raten zur Vorsicht beim 4GL-Einsatz Hohe Supportkosten machen Client-Server-Projekte teuer

FRAMINGHAM (IDG) - Client-Server-Installationen werden nicht etwa durch den Aufwand fuer Entwicklungswerkzeuge oder durch Arbeitskosten aufwendig. Fuer hohe Budgets sorgt vor allem der End- User-Support, der von IT-Mitarbeitern oder Kollegen in den Fachabteilungen erbracht werden muss.

Die Entwicklungswerkzeuge verursachen lediglich vier Prozent der Gesamtkosten, die fuer eine durchschnittliche Client-Server- Installation aufzubringen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der amerikanischen Infoedge Inc. Die Tochtergesellschaft der in Stamford, Connecticut, ansaessigen Gartner Group geht davon aus, dass sich das Gelingen entsprechender Projekte in den Fachabteilungen entscheidet und nicht im IT- Bereich.

Rund 1250 Dollar verlangen die Marktforscher fuer ihren Bericht "Client/Server Computing: Have the Rules Changed?". Darin ist unter anderem zu lesen, dass das Projekt-Management im Client- Server-Umfeld anders erfolgen muss als in anderen Taetigkeitsfeldern.

Beispielsweise sei bei der Erstellung von Client-Server-Programmen ein iteratives Vorgehen noetig; die Entwickler muessten sich ueber Aussehen und Funktionalitaet der Anwendung permanent mit dem Endbenutzer unterhalten. Dies sei mit den meisten der heute gaengigen Projekt-Management-Tools nicht moeglich.

Umfragen nach der Benutzerzufriedenheit seien direkt nach der Implementierung durchzufuehren und mit vier- bis sechsmonatigem Abstand zu wiederholen.

Entwickler sollten eigene Designstandards kreieren und implementieren, bis formale Standards kommerziell verfuegbar seien. Die Arbeit mit 4GLs biete sich nur dort an, wo wenig komplexe Workgroup-Anwendungen zu erstellen seien. Fuer unternehmensweite, hochkomplexe Programme seien 4GLs dagegen generell ungeeignet. Hier empfehlen die Analysten, auf Sprachen der dritten Generation zurueckzugreifen, die zusammen mit Modellierungs-Tools und integrierten CASE-Umgebungen verwendet werden sollen.