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15.10.1999 - 

Negative Auswirkungen für Investoren befürchtet

Analysten warnen vor Auflagen gegen Microsoft

MÜNCHEN (CW) - Einige Marktbeobachter sehen dem Ausgang des Washingtoner Antitrust-Prozesses gegen Microsoft mit Sorgen entgegen. Auch wenn am Ende nicht die Aufsplittung des Softwarekonzerns stehen sollte, könnten juristische Maßnahmen doch zu Unruhe auf seiten der Investoren führen.

Richter Thomas Jackson will in einigen Wochen zunächst seine Einschätzung der Beweise vorlegen. Ein endgültiger Urteilsspruch wird erst im nächsten Jahr erwartet. Verschiedene Marktbeobachter nutzen die Zwischenzeit für Spekulationen und haben ihre Bedenken gegen weitreichende Regularien gegen die Gates-Company geäußert. Eric Olbeter, Chefanalyst für Internet-Fragen bei der Schwab Capital Markets and Trading Group, ist der Meinung, daß Aufsichtsmaßnahmen die nötigen schnellen Geschäftsentscheidungen unmöglich machen würden. "Die Regierung kann nicht einmal ihre eigenen Geschäfte regeln. Man sollte eine der stabilsten Industrien in den USA in Ruhe arbeiten lassen", geht Steve Shepich von Olde Discount in Detroit noch einen Schritt weiter.

Andere Kollegen sehen dem Urteil gelassener entgegen und verweisen auf den Zeitfaktor. Gleichgültig wie der Richterspruch lauten werde, sorgten Berufungsverhandlungen wahrscheinlich dafür, daß kaum mit unmittelbaren praktischen Auswirkungen zu rechnen sei.