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02.04.1999 - 

Anbieter hoffen auf Umsätze mit SANs

Anbieter hoffen auf Umsätze mit SANs Komponenten für Speichernetze überschwemmen den Markt

MÜNCHEN (CW) - Das neue Schlagwort der Branche heißt "SAN" (Storage Area Network), wofür täglich neue Produkte aus den Bereichen Hardware, Software und Netztechnik angeboten werden.

US-Hersteller MTI Technology hat deshalb in Irland ein neues Werk eröffnet, in dem Raid-Speicher ("Gladiator") und Bandbibliotheken (Infinity") produziert werden. Zusammen mit Caldera Systems arbeitet MTI an der Integration von Linux für die unternehmensweite Datenspeicherung. Die Unternehmen hoffen, bereits im zweiten Halbjahr 1999 fertige Lösungen auf Basis von Openlinux 1.3 für die MTI-Hardware anbieten zu können.

Data General zeigte kürzlich, daß sich die Daten auf den hauseigenen "Clariion"-Speicher auch über große Entfernungen spiegeln lassen. Für die Auslagerung der unternehmenskritischen Informationen in ein Backup-Datenzentrum auf Basis der Fibre-Channel-Arrays "FC 5500" und "FC 5700" steht nun eine maximale Entfernung von 30 Kilometern zu Buche. Nach Herstellerangaben funktioniert das "Re- mote Mirroring" auch mit den Spiegel-Programmen "Enterprise Volume Mirroring" von Sun oder dem Windows-NT-basierten "Disk Administrator". Demnächst sollen auch AIX und HP/UX unterstüzt werden.

Ebenfalls auf dem Fibre Channel (FC) basieren die Raid-Systeme der Raidtec Corp., deren deutsche Filiale sich in Germering bei München befindet. Das "Fibre-Array-12" kommt mit zwölf Festplatteneinschüben und faßt bis zu 432 GB, wenn es mit 36-GB-Disks bestückt wird. Wird mehr Speicherplatz benötigt, lassen sich bis zu elf der Tower-Modelle zusammenschalten, wobei Verbindungslängen von 30 Meter (Kupferkabel) und zehn Kilometer (Glasfaser) möglich sind. Raidtec hat die kritischen Komponenten wie Netzteile, Lüfter, Einschübe und das "Port Bypass Modul" (PBM) redundant ausgelegt. Das PBM erlaubt nach Herstellerangaben eine Datenübertragungsrate von 100 MB/s in einem Loop, die durch hinzufügen eines zweiten Moduls verdoppelt wird.

Der Münchner Distributor Megabyte, der im vergangenen Jahr von Procom Technology übernommen wurde, bietet mit der "Data-Force"-Familie CD-ROM-Server für Kapazitäten von 6,4 bis 50 GB an. Die Datenzugriffszeit soll unter zehn Millisekunden liegen. Im Netz werden CDs mit einer 220fachen Geschwindigkeit oder 33 MB/s bereitgestellt. Die Server sind mit Zusatzsoftware auch für die Verwaltung ausgestattet und sollen demnächst ab knapp 5000 Mark zu haben sein.