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Einheitliche Benutzeroberfläche rangiert vor Normung:


10.02.1989 - 

Anbieter scharen sich um HPs OpenView

PALO ALTO (IDG) - Bei Hewlett-Packard hat bezüglich des Netz-Managements die Benutzerschnittstelle Vorrang vor der Normung. Wie das kalifornische Unternehmen kürzlich verlauten ließ, haben inzwischen fünf Hersteller Anwendungen entwickelt, die auf der Basis von HPs OpenView-Windows laufen.

Nach Angaben von Thomas Nebe, Marketingleiter für Netzwerke bei Hewlett Packard, wird durch gemeinsame Nutzung von OpenView-Kommandos und der dazugehörigen Syntax für eine gewisse Transparenz in Multivendor-Netzen gesorgt. Bei den fünf Unternehmen handelt es sich um Ungermann-Bass, Santa Clara, die FiberCom Inc., Roanoke, Microtronix Systems aus Ontario und Telindus aus Belgien.

Von Ungermann-Bass stammt eine Applikation, die OpenView in die Lage versetzt, ein lokales Netzwerk zu managen. FiberCom hat sich bei der LAN-Überwachung auf Glasfaser-Netze spezialisiert und bietet Produkte an, die sich an Ethernet oder am Breitband-Standard Fiber Distributed Data Interface (FDDI) orientieren. Microtronix steuert Komponenten bei, die eine X.25-Vermittlung ermöglichen. Telindus schrieb ein Programm, mit Hilfe dessen OpenView Modems, Multiplexer und X.25-Bausteine unterstützt werden, die das Unternehmen an europäische Carrier und PTTs, aber auch an private Unternehmen verkauft. Und die Jütland Telephone Corporation of Denmark beteiligt sich mit einer Software, die es den Benutzern ermöglicht, öffentliche sowie auch private Kommunikationsdienste von einer OpenView-Workstation aus zu unterstützen.

Neben den genannten Firmen sollen insgesamt 100 andere Anbieter die Unterstützung und Nutzung der OpenView-Oberfläche ins Auge fassen, beispielsweise Northern Telecom und die 3Com Corporation.

Nach Analystenmeinung haben HP-Kokurrenzprodukte wie die Unified Network Management Architecture (UNMA) von AT & T sowie DECs Enterprise Management Architecture (EMA) gegenüber OpenView den Nachteil, daß sie sich noch in der Entwicklung befinden. Die OpenView-Software sei dafür konzipiert, einen Mix von Anwendungen zu unterstützen, und das von einem einzigen Mikrocomputer aus.

HP engagiert sich im übrigen auch in Sachen ISO/OSI-Management und versucht zusammen mit anderen Unternehmen die Entwicklung des Configuration Management Information Protocols (CMIP) und die Common Management Information Services (CMIS) zu beschleunigen.