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Unternehmen investieren lieber in Software und Services


19.12.2003 - 

Anbieter verkaufen erneut weniger Plattenspeicher

FRAMINGHAM (IDG) - Das Geschäft mit Plattenspeichersystemen war im dritten Quartal 2003 leicht rückläufig. Das ergab eine Erhebung des US-amerikanischen Marktforschungshauses IDC.

In den Monaten Juli, August und September 2003 nahmen die Anbieter von Plattenspeichersystemen weltweit rund 4,8 Milliarden Dollar ein. Das sind rund drei Prozent weniger als im dritten Quartal des Vorjahres. Dabei betrachteten die Marktforscher aus Massachusetts den Verkauf von externen Speichereinheiten, also nicht die Systeme, die in Servern integriert sind. Im Vergleich zum vorangegangenen zweiten Quartal 2003 legte der Bereich dagegen um 100 Millionen Dollar zu. Damals fielen die Verkaufserlöse von 4,7 Milliarden Dollar rund 3,9 Prozent niedriger aus als im Vergleichsquartal 2002.

Trotz dieser leichten Markterholung geben die Analysten keineswegs Entwarnung für das Geschäft mit externem Plattenspeicher, sondern rechnen weiter mit einer hohen Kaufzurückhaltung. Anstelle von Hardware fließen die Investitionen vorwiegend in Software und Services. Immerhin präsentierte IDC der Branche einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Speicherpreise fallen nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Pro Megabyte zahlten die Kunden im dritten Quartal 2003 27 Prozent weniger als 2002. Damit fiel der Preis bereits zum zweiten Mal in Folge um weniger als 30 Prozent.

Marktführer im Bereich externer Plattenspeicher bleibt Hewlett-Packard (HP) mit anteiligen 21,8 Prozent, das sind 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit schrumpft der Vorsprung auf den zweitplatzierten Anbieter EMC, der 19,2 Prozent des Geschäftes auf sich vereint und damit um drei Prozent zulegen konnte. Auf den weiteren Rängen folgen IBM(13,6 Prozent Marktanteil), Hitachi (8,2 Prozent), Dell (6,6 Prozent) und Sun (5,9 Prozent). (jha/mb)

Abb: HP bleibt in Front

HP bleibt Marktführer bei Plattenspeichersystemen, allerdings schrumpft der Vorsprung gegenüber EMC. Quelle: IDC