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23.04.1999 - 

Enterprise Integration Council gegründet

Anbieter von Integrations-Tools formieren sich

SAN MATEO (IDG) - In der Hoffnung, Anwendern die Integration verschiedenster Softwareprodukte zu erleichtern, schlossen sich auf dem Enterprise-Application-Integration-(EAI-)Kongreß in Chikago, der von DCI ausgerichtet wurde, rund 20 Anbieter zusammen.

Unternehmen geben durchschnittlich 60 Prozent ihres DV-Budgets für die Integration der unterschiedlichsten Programme aus. Der EAI-Markt wird von Analysten der Gartner Group und IDC weltweit auf rund 82 Milliarden Dollar geschätzt. Insbesondere die starke Verbreitung von Standardsoftware forciere den EAI-Gedanken, so die Analysten weiter.

Die Idee von EAI-Software ist, mit Hilfe vorgefertigter Adapter, Connectoren oder schlicht Schnittstellen den Intergrationsaufwand unterschiedlichster Applikationen zu verringern. Zudem seien die so geschaffenen Verbindungen wartungsfreundlicher und meist ohne großen Aufwand an neue Release-Stände anpaßbar, versprechen die Anbieter. Dabei sollen sowohl unterschiedlichste ERP-Anwendungen wie SAP, Baan, Peoplesoft etc. als auch Front-Office-Lösungen etwa von Clarify, Siebel und Vantive per "Standardstecker" integrierbar sein.

Die Gruppe der EAI-Anbieter formiert sich als Enterprise Integration Council (EIC). Ziel sei es, so erklärt David McGoveran, einer der Gründerväter, Anwendern und Herstellern gleichermaßen eine Übersicht über mögliche Kopplungstechniken zu geben und eine Markttransparenz zu schaffen (www. iswatch. com). Dazu sollen auf keinen Fall neue Standards entwickelt werden, dies überlasse man lieber Organisationen wie der Open Management Group (OMG) oder der Open Application Group (OAG). Bereits im nächsten Monat soll ein Dictionary erscheinen, in dem eine Reihe von EAI-Begriffen erklärt werden. Ein nächstes Ziel der Gruppe ist es, eine Art Lexikon einzurichten, mit dessen Hilfe Anwender die passende EAI-Lösung für ihr spezifisches Problem finden können. Erstaunlich ist allerdings, daß sich namhafte Anbieter wie Computer Associates und TSI ("Mercator") bisher nicht an der Initiative beteiligen.

EIC-Gründer

Alternative Technologies, Bea Systems, Bluestone, Constellar, Crossworlds, Forte, Frontec, Hewlett-Packard, IBM, Integrated Design, Nc. Focus, Neon, Objectspace, On-Display, Oracle, Platinum Technology, Progress, Sequoia, Smart-DB, Sybase, Trifolium, Visual Edge.