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19.02.2007

Anbietergruppe pusht Open-Source-Lösungen

Softwarehäuser gründen die Open Solutions Alliance.

Auf der von Boston nach New York umgezogenen US-amerikanischen Kongressmesse Linuxworld hat sich die Open Solutions Alliance (OSA) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Organisation ist entstanden auf Initiative der Anbieter Adaptiv Planning, Centric CRM, Collabnet, Enterprise DB, Hyperic, Jaspersoft, Openbravo, Sourceforge.net, Spikesource und Talend. Unmittelbar vor der Gründung stießen auch noch Groundwork Open Source und Unisys hinzu. Erster Sprecher ist Michael Harvey, Marketing-Chef von Centric CRM.

Auf Unabhängigkeit bedacht

Harvey erklärte auf der Linuxworld, es gebe nicht nur reges Interesse anderer Open-Source-Anbieter an einer Beteiligung: "Sogar Microsoft überlegt, ob es mitmachen soll." Dagegen spricht im Prinzip nichts, denn die OSA beschränkt sich nicht auf Anbieter quelloffener Software. Die Allianz möchte allerdings in erster Linie die Verbreitung von Open-Source-Programmen vorantreiben. Dafür will die auf Unabhängigkeit bedachte OSA im Unterschied zu anderen Organisationen aber weder Standards entwickeln, noch weitere Produktpakete aus Linux und Middleware zusammenstellen.

Zentrum für Interoperabilität

Vielmehr versteht sich die Vereinigung als "Schwerkraftzentrum", so Harvey, für IT-Anbieter, die sich auf Open-Source-Anwendungen konzentrieren. Diesen will die Allianz eine Plattform bieten, über die sie direkter als bisher die Weiterentwicklung ihrer Applikationen aufeinander abstimmen können. Dabei könnte es sich beispielsweise um Schnittstellen zugunsten einer guten Interoperabilität handeln, beispielsweise um Single-Sign-on, gemeinsames Lizenz-Management oder den Austausch von Kundendaten.

"Es geht darum, die Hürden für die Adaption zu verringern und den Business-Usern die Nutzung dieser Lösungen zu erleichtern", erklärt Harvey. "Das reicht höher im Software-Stack hinauf; wir fokussieren uns auf die Ebene eingesetzter Lösungen." Die Non-Profit-Organisation will daran in Arbeitsgruppen arbeiten; die Leitung übernimmt ein Verwaltungsrat. (ls)