Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


29.11.2007

Andauernder Machtkampf beim Internet-Bezahldienst ... (zwei)

Stangl will die Mitgesellschafter nun auf Unterlassung und Schadenersatz verklagen. Drei Vorstände, die sich gegen ihn gestellt hätten, müssten zudem mit Strafanzeigen unter anderem wegen Nötigung rechnen. Er habe drei Anwaltskanzleien mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt, sagte der Unternehmer. Die Mitarbeiter von ClickandBuy stünden alle hinter ihm.

Stangl will die Mitgesellschafter nun auf Unterlassung und Schadenersatz verklagen. Drei Vorstände, die sich gegen ihn gestellt hätten, müssten zudem mit Strafanzeigen unter anderem wegen Nötigung rechnen. Er habe drei Anwaltskanzleien mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt, sagte der Unternehmer. Die Mitarbeiter von ClickandBuy stünden alle hinter ihm.

Die Auseinandersetzung mit den Investoren trägt nach Darstellung des Managers absonderliche Züge. Am Sitz von ClickandBuy in Köln gebe es Wachleute, die ihn offenbar am Betreten des Gebäudes hindern sollten. Außerdem sei dort sein E-Mail-Zugang eingestellt worden.

Das Verhalten der Investoren sei ihm unerklärlich, betonte Stangl. Die einzige Begründung, ClickandBuy habe die Geschäftspläne nicht eingehalten und produziere Verluste, sei unzutreffend. Man erwartet dieses Jahr aus einem verdoppelten Umsatz von 240 Mio EUR sogar ein über den Vorgaben liegendes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Unter dem Strich werde ein Verlust von 6,5 Mio bis 7 Mio EUR erwartet, der aber eingeplant sei und aus Anlaufkosten für die Expansion in Europa und Amerika herrühre. Dass es rote Zahlen geben würde, sei mit den Investoren vereinbart gewesen.

Stangl verwies zum Vergleich darauf, dass der weltgrößte Online-Bezahldienste Paypal aus den USA im Jahr seines Börsengangs einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich eingefahren habe. Das Unternehmen gehört heute zu Ebay und ist dort ein wesentlicher Ertragsbringer. Es hat rund 100 Millionen Kunden, während ClickandBuy auf etwa sieben Millionen kommt und damit erklärtermaßen die Nummer eins auf dem zersplitterten europäischen Markt ist. Die Kunden können über das Zahlungssystem Waren und Dienstleistungen einer Vielzahl von Anbietern beziehen.

Webseite: http://www.clickandbuy.de/ http://www.telekom.de/ -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/rio

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.