E-Mails, Kalender, Apps

Android-Praxis: Anbindung an Exchange und Office 365

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt.

Fazit

Was früher nur mit Windows-Mobile-Geräten möglich war, haben mittlerweile viele Handyanbieter lizenziert: Exchange ActiveSync. Unternehmen, die selbst Exchange betreiben, oder Anwender, die ein Hosted-Exchange-Postfach verwenden, tun gut daran, ihr Postfach über diese Technologie zu synchronisieren.

Auf diese Weise lassen sich schnell und unkompliziert E-Mails lesen und schreiben, die später auch in Outlook verfügbar sind. Die Synchronisation von Kalendern und Kontakten ist ebenfalls möglich. Da Android ein sehr offenes Systems ist, unterscheiden sich Einrichtung und Geschwindigkeit zwischen den verschiedenen Herstellern.

Im direkten Vergleich zwischen iPhone- und Android-2.2-Geräten haben es Administratoren mit dem Apple-Gerät leichter. Dank des iPhone-Konfigurationsprogramms lässt sich genauer und besser festlegen, welche Anwendungen auf den Endgeräten installiert sein dürfen, und auch die Exchange-Konfiguration ist sehr viel einfacher zu automatisieren.

Durch die Pflichteinrichtung eines Google-Kontos auf vielen Android-Smartphones ist die Bereitstellung im Unternehmen unnötig komplex. Dass spezielle Apps die Exchange-ActiveSync-Postfachrichtlinien einfach aushebeln, dürften sicherheitsbewusste Administratoren ebenfalls nicht gerne sehen. (mje/cvi)

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