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15.05.2008

Anforderungen an CRM steigen

Anwender wünschen sich Lösungen, die das eigene Geschäft aktiver unterstützen.

Viele Unternehmen warten bereits auf die nächste Generation von Customer-Relationship-Management- (CRM-)Systemen. Das ergab eine Umfrage der Unternehmensberatung Xact4u Strategy Consulting AG unter knapp 230 Firmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro. Die aktuell eingesetzten Lösungen wiesen hauptsächlich kontrollierende Funktionen auf, monierten 42 Prozent der befragten Manager. Lediglich 20 Prozent gaben an, die Programme besäßen ein verkaufsförderndes Funktionsprofil.

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Die wachsende Unzufriedenheit spiegelt sich nach Einschätzung der Berater in der Wechselbereitschaft der Anwenderunternehmen wider. Jeder fünfte Manager gab an, sich schon innerhalb der kommenden beiden Jahre einen Umstieg vorstellen zu können. Grundsätzlich äußerten über die Hälfte der Befragten Migrationsabsichten.

Mit dem Umstieg auf ein neues CRM-System verbinden die Anwender jedoch auch höhere Anforderungen. Fast drei Viertel der befragten Manager fordern eine bessere Anbindung der Software an mobile Endgeräte wie Notebooks, Smartphones und Personal Digital Assistants (PDAs). Für 68 Prozent steht eine effizientere Integration des Web in die Kunden-Management-Applikationen im Vordergrund.

Darüber hinaus erwarten Firmen verbesserte Vertriebsfunktionen. 70 Prozent der Sales-Manager wünschen sich von ihrem neuen CRM-System beispielsweise automatisierte Auftragsprognosen. Mehr als die Hälfte der Befragten fordern benutzerindividuelle Wiedervorlagen, einen umfassenderen Datenzugriff sowie Möglichkeiten, kleinere Kampagnen ohne Umweg über die Marketing-Abteilung zu realisieren. Ein einfacheres Handling steht bei der Hälfte der Vertriebsmitarbeiter auf dem Wunschzettel.

(ba)